1. FC Nürnberg: Wie Miroslav Klose aus Talenten Millionen macht
Der 1. FC Nürnberg etabliert sich zunehmend als Talentschmiede im deutschen Fußball. Unter Trainer Miroslav Klose setzt der Verein konsequent auf die Förderung und Entwicklung junger Spieler. Aktuelle Transfers und Durchbrüche unterstreichen diesen Fokus auf Nachwuchsarbeit.
2024 verkaufte der Club Can Uzun nach herausragenden Leistungen in der 2. Bundesliga für 11 Millionen Euro an Eintracht Frankfurt. Im selben Jahr verstärkte man die Abwehr mit dem 17-jährigen kroatischen Nachwuchsnationalspieler Kristian Mandic. Ein weiterer wichtiger Neuzugang war Robin Lisewski, ein vielversprechender Torhüter aus der Jugend von Borussia Dortmund, der um den Stammplatz konkurrieren soll.
Die Nachwuchsarbeit des Vereins trägt weiterhin Früchte: Finn Jeltsch, ein Innenverteidiger, der sowohl die U17-Weltmeisterschaft als auch die Europameisterschaft gewann, wechselte 2025 für 8 Millionen Euro zu VfB Stuttgart. Auch Nathaniel Brown und Kilian Fischer schafften nach ihrer Zeit in Nürnberg den Sprung in die Bundesliga.
Auf dem Platz drängen junge Talente nach oben. Der 23-jährige Spielmacher Simon Joachims und der 20-jährige Sturmzentrum Piet Scobel kämpfen mittlerweile um regelmäßige Einsätze in der Startelf. Der 18-jährige defensive Mittelfeldspieler Winners Osawe hat bereits Erfahrung in der 2. Bundesliga gesammelt und wurde in das Turnier-Allstarteam der U19-EM berufen.
Das wachsende Interesse an Nürnbergs Nachwuchsspielern ist unübersehbar – sogar Wettanbieter bieten inzwischen Sonderwetten auf Debüts und Nominierungen der jungen Talente an.
Die Strategie, auf junge Spieler zu setzen, zahlt sich aus. Mit einer Mischung aus lukrativen Verkäufen und eigenem Nachwuchs, der sich durchsetzt, hat sich der 1. FC Nürnberg als wichtige Kaderschmiede für die Fußballzunft positioniert. Der Fokus auf die Jugend wird die Entwicklung des Vereins auch künftig prägen.






