30 Jahre Bayerische Sicherheitswache: Wie Freiwillige Bayerns Städte sicherer machen
Gotthilf Weller30 Jahre Bayerische Sicherheitswache: Wie Freiwillige Bayerns Städte sicherer machen
Die Bayerische Sicherheitswache feiert in diesem Jahr ihr 30-jähriges Bestehen. Innenminister Joachim Herrmann lobte die Initiative als zentralen Baustein für die Sicherheit in der Region. Er bezeichnete sie als ein bewährtes Modell, um die Sicherheit in Bayerns Städten und Gemeinden zu stärken.
Das Programm startete 1994 und hat sich seitdem deutlich weiterentwickelt. Heute engagieren sich 1.450 aktive Freiwillige in 266 Kommunen – fast doppelt so viele wie noch vor zehn Jahren. Der Freistaat hat in den Ausbau der Sicherheitswache investiert und ermutigt weitere Gemeinden zur Teilnahme.
Seit 2019 gibt es ein standardisiertes Ausbildungssystem, das kontinuierlich weiterentwickelt wird. Die Mitglieder erhalten moderne Ausstattung, darunter aktualisierte Uniformen, digitale Funkgeräte und Erste-Hilfe-Material. Ihre Arbeit entlastet die örtliche Polizei, indem sie durch Präsenz abschreckt und bei kleineren Vorfällen unterstützt.
Bei einer kürzlichen Ehrungsveranstaltung wurden neun Freiwillige für ihr langjähriges Engagement und besondere Verdienste ausgezeichnet. Herrmann betonte den unverzichtbaren Beitrag dieser Frauen und Männer für die öffentliche Sicherheit. Gleichzeitig unterstrich er, dass jede Kommune von einer Teilnahme profitieren könne.
Wer mitmachen möchte, findet weitere Informationen auf der Polizeiseite unter polizei.bayern.de/wir-ueber-uns/sicherheitswacht.
Mittlerweile ist die Sicherheitswache in über einem Viertel der bayerischen Städte und Gemeinden aktiv. Mit laufenden Investitionen in Ausbildung und Ausstattung soll das Programm die Sicherheit in der Bevölkerung weiter festigen. Die Verantwortlichen hoffen, dass sich in den kommenden Jahren noch mehr Freiwillige der Initiative anschließen.






