32 Lebensretter erhalten Bayerische Rettungsmedaille in München
32 Menschen mit der Bayerischen Rettungsmedaille ausgezeichnet
Bei einer Feierstunde in der Münchner Residenz wurden 32 Personen mit der Bayerischen Rettungsmedaille geehrt. Ministerpräsident Dr. Markus Söder richtete die Veranstaltung aus, um ihren Mut in lebensbedrohlichen Situationen zu würdigen. Viele der Ausgezeichneten setzten dabei ihr eigenes Leben aufs Spiel, um andere zu retten.
Die Zeremonie fand im Antiquarium statt, wo Söder jedem Retter persönlich für dessen selbstloses Handeln dankte. Zu den Geehrten zählten Walter Beck und Daniel Fietz aus Landshut.
Im September 2024 sprang Beck in die hochwassergeführte Isar, um einen betrunkenen Mann zu retten, der gegen die starken Strömungen ankämpfte. Durch sein schnelles Eingreifen konnte ein Ertrinkungstod verhindert werden.
Fietz erhielt die Auszeichnung für seine entschlossene Tat im Januar 2024. Während er auf der A3 in Richtung Passau unterwegs war, bemerkte er, wie ein Lkw-Fahrer das Bewusstsein verlor. Es gelang ihm, das Fahrzeug sicher zum Stehen zu bringen, bevor er Erste Hilfe leistete, bis der Rettungsdienst eintraf.
Münchens Oberbürgermeister Alexander Putz nahm an der Veranstaltung teil und nannte Beck und Fietz „wahre Helden“. Auch der jüngste Retter, ein achtjähriger Junge, wurde geehrt. Gemeinsam mit seiner elfjährigen Schwester hatte er einem Jungen in einem Schwimmbad das Leben gerettet.
Die Bayerische Rettungsmedaille unterstreicht den Mut gewöhnlicher Menschen in außergewöhnlichen Momenten. Die Taten der Ausgezeichneten – ob auf Straßen, in Flüssen oder an Schwimmbädern – zeugten von schnellem Denken und Tapferkeit. Ihre Leistungen wurden von den höchsten Vertretern Bayerns offiziell gewürdigt.






