Audi-Chef: Formel-1-Titel ab 2030 im Visier - Audi startet 2024 als Werksteam in die Formel 1 durch
Audi startet 2024 als Werksteam in der Formel 1 durch
Der deutsche Automobilhersteller Audi wird in der Saison 2024 erstmals als vollwertiges Werksteam in der Formel 1 an den Start gehen. Der Konzern hat das schweizerische Sauber-Team übernommen und firmiert künftig unter dem Namen Audi Revolut F1 Team. Als Auftakt präsentierte Audi kürzlich den Audi R26 Concept – einen spektakulären Ausblick auf den künftigen Rennboliden.
Die Ankündigung fällt in eine Phase intensiver Vorbereitungen: In nur noch 115 Tagen steht mit dem Grand Prix in Melbourne Audis erstes Formel-1-Rennen bevor. Für den Einstieg hält das Unternehmen den Zeitpunkt für ideal, da zur nächsten Saison neue technische Regularien in Kraft treten. Diese Änderungen sollen den Neueinsteigern bessere Chancen eröffnen und das Feld enger zusammenrücken lassen.
An der Spitze des Formel-1-Projekts steht mit Mattia Binotto ein erfahrener Mann: Der ehemalige Ferrari-Teamchef bringt wertvolles Know-how mit, um das Team konkurrenzfähig aufzubauen. Gernot Döllner, Vorstandsvorsitzender von Audi, hat klare Ziele vorgegeben: Bis 2028 soll das Team regelmäßig um Podestplätze kämpfen, bis 2030 dann um die Weltmeisterschaft mitfahren.
Döllner verwies zudem auf Audis starke Tradition im Motorsport. Die Marke habe in der Vergangenheit stets erfolgreich neue Rennserien betreten – und die Führung ist überzeugt, dass sich dieser Erfolg auch in der Formel 1 wiederholen wird.
Audis Einstieg in die Königsklasse des Motorsports markiert eine Zeitenwende für die Formel 1. Mit einer klaren Erfolgsstrategie geht das Team 2024 an den Start, bevor es bis zum Ende des Jahrzehnts um Titel mitfahren will. Das langfristige Engagement des Herstellers leitet eine neue Ära ein – sowohl für Audi als auch für das übernommene Sauber-Team.






