28 April 2026, 09:14

BAföG-Reform scheitert am Streit über Studentenfinanzierung und Wohngeldplan

Plakat mit dem Text "Was gibt es Neues zum einmaligen Schuldenentlastungsprogramm der Biden-Harris-Regierung?" über einem Bild von Büchern, das eine Diskussion über Schulden anzeigt.

BAföG-Reform scheitert am Streit über Studentenfinanzierung und Wohngeldplan

Streit um Studentenfinanzierung blockiert BAföG-Reform in Deutschland

Die seit Langem erwartete BAföG-Reform in Deutschland steckt wegen eines Streits über die Finanzierung fest. CDU/CSU und SPD sind sich uneinig, wie die geplanten Änderungen finanziert werden sollen, die Studenten finanziell entlasten sollen. Nun hat sich Ayşe Asar, Sprecherin für Forschungs-, Technologie- und Raumfahrtpolitik, in die anhaltende Debatte um einen 67-Millionen-Euro-Plan für Wohngeld eingemischt.

Der im Bundestag eingebrachte Reformantrag sieht vor, dass Wohngeldleistungen regional an die örtlichen Mietpreise angepasst werden. Zudem soll der BAföG-Grundbetrag an die Bürgergeld-Grenze (Bürgergeld) angehoben werden, um junge Menschen vor Armut zu schützen. Eine weitere zentrale Forderung ist die automatische Inflationsanpassung der Leistungen, um mit den steigenden Mieten Schritt zu halten.

Kritiker bezeichnen den Regierungsplan, das Wohngeld lediglich um 60 Euro zu erhöhen, als realitätsfremd und abgehoben. Die Kontroverse verschärfte sich, nachdem Ministerin Bärs Haushaltsentwurf für 2026 die Grundsicherung für Studierende und Auszubildende im Vergleich zum Vorjahr um 250 Millionen Euro kürzte. Asar warf der Koalition vor, die Schwere des Fachkräftemangels nicht zu erkennen und das Kernproblem zu verkennen.

Das BAföG sollte Studierende eigentlich von finanziellen Sorgen befreien, damit sie sich auf ihr Studium konzentrieren können – statt auf Mietzahlungen. Doch der Finanzstreit droht nun, dringend notwendige Reformen zu verzögern, die Befürworter als entscheidend für mehr Gerechtigkeit und Bezahlbarkeit ansehen.

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Die Reform bleibt vorerst in der Schwebe, während die Parteien über Kosten und Prioritäten streiten. Ohne Einigung drohen weitere Verzögerungen beim 67-Millionen-Wohngeldplan und den umfassenderen BAföG-Anpassungen. Studierende und Auszubildende könnten weiterhin unter finanzieller Belastung leiden, wenn kein Kompromiss gefunden wird.

Quelle