Bayerisches Agrarbildungsprogramm kämpft um Überleben nach Förderstopp
Raissa LangernBayerisches Agrarbildungsprogramm kämpft um Überleben nach Förderstopp
Plötzliche Kürzung der Fördergelder: Bayerisches Agrarbildungsprogramm in der Krise
Eine unerwartete Streichung der Mittel durch den Freistaat Bayern hat ein renommiertes Bildungsprogramm zur Landwirtschaft in Bedrängnis gebracht. Die Initiative "Landfrauen machen Schule" verlor kurz vor Jahresbeginn ihre finanzielle Unterstützung – betroffen sind Dutzende Schulklassen in der Region. Bei einer Veranstaltung zum Tag der LandFrauen in Zirndorf wurden die Sorgen laut, und die Forderungen nach schnellem Handeln nahmen zu.
Die Kürzung erfolgte ohne Vorwarnung und wirft die Pläne für 80 Schulklassen im Landkreis über den Haufen. Diese Klassen waren auf das Programm für ihre landwirtschaftliche Bildung angewiesen, doch nun steht ihre Zukunft auf dem Spiel.
Auf der Veranstaltung in Zirndorf forderte Bettina Hechtel, die Kreisbäuerin, Petra Guttenberger (CSU) und Harry Scheuenstuhl (SPD) öffentlich zum Einschreiten auf. Sie kritisierte die Kürzungen scharf und verlangte mehr Einsatz für die betroffenen Schülerinnen, Schüler und Lehrkräfte.
Scheuenstuhl betonte in seiner Reaktion die Notwendigkeit höherer Agrarfördermittel in den anstehenden Haushaltsverhandlungen. Zudem forderte er eine detaillierte Aufschlüsselung, wie sich die Kürzungen konkret auf das Programm auswirken. Guttenberger hingegen versicherte den Anwesenden, dass bereits Maßnahmen eingeleitet worden seien, um das Problem zu lösen. Sie zeigte sich zuversichtlich, dass die Initiative trotz der finanziellen Rückschläge noch in diesem Jahr stattfinden könne.
Die Zukunft des Programms hängt nun von den anstehenden Verhandlungen und möglichen Anpassungen der Fördergelder ab. Ohne weitere Unterstützung droht den 80 Schulklassen der Verlust ihrer landwirtschaftlichen Bildungsangebote. Die Verantwortlichen haben zugesagt, bis Jahresende eine Lösung zu finden.






