FC Bayern hungrig nach Erfolg im Pokal - Neuer offen für neue Erfahrungen - Bayerns Pokal-Trauma: Kann Kompany die Krise gegen Köln beenden?
FC Bayern München bereitet sich auf das entscheidende DFB-Pokal-Duell gegen den 1. FC Köln in dieser Woche vor. Die Mannschaft kämpft seit einiger Zeit mit Rückschlägen in diesem Wettbewerb und hat den Titel seit 2020 nicht mehr gewonnen. Drei vorzeitige Ausscheiden in der zweiten Runde haben den Druck erhöht, ein weiteres frühes Aus zu vermeiden.
Fragezeichen gibt es hinter dem Tor: Die Einsatzfähigkeit von Torhüter Manuel Neuer ist ungewiss. Sollte er ausfallen, würde der 21-jährige Jonas Urbig zwischen die Pfosten rücken. Der junge Schlüsser trainiert zwar mit der Profimannschaft, hat jedoch noch keine Wettkampferfahrung auf diesem Niveau.
Cheftrainer Vincent Kompany betont, dass der Verein die Herausforderung des Pokalwettbewerbs annimmt. Das Team ist entschlossen, das Finale in Berlin zu erreichen – ein Ziel, das seit vier Jahren in weiter Ferne liegt. Sportdirektor Christoph Freund unterstrich diesen Ehrgeiz und erklärte, die Spieler seien "hungrig auf Erfolg".
Doch der Terminkalender gönnt keine Verschnaufpause: Nur drei Tage nach dem Köln-Spiel empfängt Bayern in der Bundesliga Bayer Leverkusen. Anschließend steht in der folgenden Woche das Champions-League-Kracher gegen Paris Saint-Germain an. Die gedrängte Spielabfolge verleiht dem Pokalwettbewerb zusätzliche Brisanz.
Ein Sieg gegen den 1. FC Köln wäre der erste Schritt, um die DFB-Pokal-Dürre zu beenden. Die Mannschaft konzentriert sich darauf, ein weiteres Aus in der zweiten Runde zu vermeiden – und gleichzeitig die Anforderungen in Liga und Europa unter einen Hut zu bringen. Die Leistungen in den kommenden Tagen werden die Weichen für den Rest der Saison stellen.






