Bayerns Poker um Upamecano: Wird er bleiben oder ablösfrei zu Topklubs wechseln?
Arnd JunckenBayerns Poker um Upamecano: Wird er bleiben oder ablösfrei zu Topklubs wechseln?
FC Bayern München drängt auf eine Vertragsverlängerung mit Dayot Upamecano, dessen auslaufender Vertrag zum Saisonende endet. Der Verein hofft, dass sich der Verteidiger im Rahmen der Verhandlungen auf eine Gehaltskürzung einlassen wird. Gleichzeitig soll eine Reihe europäischer Topklubs seine Situation genau beobachten.
Upamecanos aktueller Vertrag läuft im Juni aus, was ihm ab sofort erlaubt, mit anderen Vereinen zu verhandeln. Bayerns neuer Trainer Vincent Kompany hat deutlich gemacht, dass er den Franzosen unbedingt halten möchte. Er bezeichnete den Abwehrspieler als Schlüsselfigur für die Zukunft des Teams.
Doch Kompany kann die Zukunft Upamecanos nicht allein bestimmen. Der 25-Jährige prüft derzeit Angebote von Liverpool, Manchester City, Chelsea, Real Madrid und dem FC Barcelona. Sollte es zu keiner Einigung kommen, könnte er im Sommer ablösfrei wechseln.
Auf dem Platz steht für Bayern ein entscheidendes Champions-League-Duell gegen Paris Saint-Germain an. Kompany räumte ein, dass seine Mannschaft eine makellose Leistung abrufen müsse, um den Sieg zu sichern. Das Ergebnis könnte darüber entscheiden, ob Bayern die Runde der letzten Acht erreicht.
Die Gespräche zwischen dem Verein und Upamecano laufen noch, doch sein nächster Karriere-Schritt bleibt ungewiss. Eine Vertragsverlängerung würde einen Kompromiss bei den Bezügen erfordern. Ohne diese könnten Europas größte Klubs den Verteidiger in den kommenden Monaten ohne Ablösesumme verpflichten.






