Baywa erhält grüne Ampel für Restrukturierung nach StaRUG-Verfahren
Baywa erhält zentrale Zustimmungen für Umstrukturierung nach StaRUG-Verfahren
Baywa hat wichtige Genehmigungen für seinen Restrukturierungsplan im Rahmen des deutschen StaRUG-Prozesses erhalten. Wie das Unternehmen mitteilte, unterstützten 93,20 Prozent der Finanzgläubiger den Vorschlag – damit kann die Umstrukturierung wie geplant voranschreiten. Aktionäre und Kreditgeber haben zudem zusätzliche 435 Millionen Euro zugesagt, um die Tochtergesellschaft für erneuerbare Energien, Baywa r.e., zu stärken.
Von der Restrukturierung betroffen ist allein die Muttergesellschaft Baywa AG, während die Tochterunternehmen unberührt bleiben. Rund 300 Finanzgläubiger stimmten einer Verlängerung der Kredite bis zum 31. Dezember 2028 zu – ohne dass Schuldenerlasse oder eine Kapitalherabsetzung für die Aktionäre erforderlich wären.
Bereits im März hatte Baywa Pläne verworfen, eine Mehrheitsbeteiligung an Baywa r.e. an Energy Infrastructure Partners zu verkaufen. Stattdessen wurde eine Kapitalerhöhung von bis zu 201,6 Millionen Euro beschlossen, um die finanzielle Lage des Konzerns zu festigen. Eine aktuelle Gerichtsverhandlung bestätigte nun alle notwendigen Zustimmungen für den Restrukturierungsplan.
Unabhängig davon veröffentlichte die Bundesnetzagentur kürzlich FAQs zu Netzanbindungen für Großspeicherbatterien – ein Thema, das nicht mit Baywas Umstrukturierungsmaßnahmen zusammenhängt.
Mit der Unterstützung der Gläubiger und frischem Kapital schreitet Baywas Restrukturierung ohne größere Störungen voran. Das Unternehmen konzentriert sich weiterhin darauf, seine Finanzen zu stabilisieren, während der Betrieb in den Tochtergesellschaften aufrechterhalten wird. Die nächsten Schritte umfassen die Umsetzung des genehmigten Plans bis zu den gesetzten Fristen.






