25 April 2026, 08:48

Ben McKenzie entlarvt die dunklen Seiten der Kryptowährungen – und fordert Konsequenzen

Tortendiagramm, das die Marktkapitalisierungen von Kryptowährungen im Jahr 2016 zeigt, mit Abschnitten für Bitcoin, Ethereum und Litecoin.

Ben McKenzie entlarvt die dunklen Seiten der Kryptowährungen – und fordert Konsequenzen

Ben McKenzie, bekannt geworden durch seine Rolle als Ryan Atwood in *O.C., California,* hat sich zu einem der schärfsten Kritiker von Kryptowährungen entwickelt. Seine Skepsis wuchs aus Frust über Promi-Werbung und die mangelnde Verantwortung in der Branche. Jetzt äußert er sich in den großen US-Fernsehformaten.

McKenzies Interesse an Krypto begann als Reaktion auf die unkontrollierte Bewerbung der Technologie. Als Beispiel für die tiefgreifenden Probleme der Branche verweist er auf ein Interview mit dem in Ungnade gefallenen FTX-Gründer Sam Bankman-Fried. Seine Bedenken gehen dabei über Betrugsfälle hinaus – sie betreffen die Grundfesten der Kryptowährungen selbst.

Sein Dokumentarfilm Alle lügen euch an – für Geld beleuchtet die menschlichen Kosten von Krypto-Crashs. Er zeigt Opfer gescheiterter Plattformen wie Celsius, bei denen normale Anleger ihre Ersparnisse verloren. McKenzie argumentiert, dass die Branche gezielt junge Männer ausnutzt – durch deren Risikobereitschaft und gesellschaftlichen Druck.

Als Absolvent der Wirtschaftswissenschaften weist er die Behauptung zurück, dass allein Code Vertrauen und Regulierung ersetzen könne. Bitcoin sei in seinen Augen "voll von Lügen, Fehlinformationen und Kriminellen". Stattdessen fordert er strengere Kontrollen und die strafrechtliche Verfolgung der Verantwortlichen für Betrug.

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McKenzies Kritik geht über bloße Skepsis hinaus – er verlangt strukturellen Wandel. Mit seinem Film und öffentlichen Stellungnahmen treibt er die Forderung nach Rechenschaft in einer Branche voran, die sich oft hinter Hype versteckt. Die Debatte über die Zukunft von Krypto hat nun einen prominenten Fürsprecher, der unbequeme Fragen stellt.

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