07 June 2026, 08:32

Berlin und Brandenburg planen gemeinsame Bewerbung für die Expo 2035

Berlin und Brandenburg starten gemeinsame Expo-Prüfung

Berlin und Brandenburg planen gemeinsame Bewerbung für die Expo 2035

Berlin und Brandenburg prüfen gemeinsame Bewerbung für die Weltausstellung 2035

Berlin und Brandenburg loten eine gemeinsame Bewerbung um die Ausrichtung der Weltausstellung 2035 aus. Das geplante Gelände liegt in der Nähe des Flughafens Berlin Brandenburg (BER), wobei der Großteil der Fläche in Brandenburg liegt. Die Verantwortlichen beider Länder haben nun vereinbart, die Machbarkeit des Projekts eingehend zu prüfen.

Die Idee gewinnt an Fahrt, nachdem sie von der lokalen Wirtschaft sowie politischen Kreisen nachdrücklich unterstützt wurde. Bei Erfolg könnte die Bewerbung der Hauptstadtregion langfristige Vorteile bringen – etwa wirtschaftliches Wachstum und eine verbesserte Infrastruktur.

Den Anstoß für die Initiative gab die Berliner Wirtschaft, deren Engagement die Debatte in die Öffentlichkeit trug. In jüngster Zeit hat auch die politische Dynamik zugenommen, insbesondere durch die Forderung der Berliner SPD nach konkreten Schritten.

Regierender Bürgermeister Kai Wegner und Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke haben nun den Start einer offiziellen Prüfung beschlossen. Ihre Teams sollen die finanziellen, logistischen und organisatorischen Anforderungen analysieren. Bis Oktober soll ein gemeinsames Entscheidungsgremium beider Länder eingerichtet werden.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Wegner betonte, dass eine mögliche Bewerbung auf einer soliden Planung basieren müsse. Er verwies auf potenzielle Gewinne in den Bereichen nachhaltige Entwicklung, internationale Sichtbarkeit und regionaler Zusammenhalt. Auch Wirtschaftssenatorin Franziska Giffey ist aktiv in die Vorbereitungen eingebunden.

Der Standort nahe dem BER bietet praktische Vorteile: Die bestehende Verkehrsanbindung und die verfügbaren Flächen machen ihn zu einem starken Kandidaten für die Ausrichtung des Events. Allerdings stellen die Verantwortlichen klar, dass eine endgültige Entscheidung erst nach einer umfassenden Risiko- und Chancenanalyse fallen wird.

Als nächste Schritte steht eine detaillierte Bewertung der Umsetzbarkeit an. Beide Länder werden Kosten, Nutzen und operative Herausforderungen abwägen, bevor sie weiter voranschreiten. Bei einer Zusage könnte die Expo die Wirtschaft und das internationale Ansehen der Region nachhaltig prägen.

Quelle