Berliner Einsatzkräfte fordern Respekt: "Keine Gewalt gegen Retter!"
Raissa LangernBerliner Einsatzkräfte fordern Respekt: "Keine Gewalt gegen Retter!"
Berliner Schornsteinfeger, Feuerwehrleute und Polizisten ehrten am Samstag Einsatzkräfte und positionierten sich gegen die zunehmende Gewalt gegenüber Rettungskräften. Die Veranstaltung stand im Zeichen des Florianitags, des traditionellen Festtags des Schutzpatrons der Feuerwehrleute und Schornsteinfeger. In diesem Jahr lag der Fokus auf Dankbarkeit und Zusammenhalt unter dem Motto „Keine Gewalt gegen Retter – Schornsteinfeger sagen Danke“.
Die Zusammenkunft fand in der Lehrbäckerei der Berliner Konditoren-Innung statt. Neben Regierendem Bürgermeister Kai Wegner nahmen Vertreter der Feuerwehr, der Polizei und örtliche Schornsteinfeger teil. Die nun bereits zum vierten Mal durchgeführte Initiative hat bisher rund 10.000 Euro an Spenden für die Unterstützung der Rettungsdienste gesammelt.
Der Florianitag wird jährlich am 4. Mai begangen. Während der Tag traditionell die Verdienste von Feuerwehrleuten und Schornsteinfegern würdigt, hat sich in den letzten Jahren eine besorgniserregende Zunahme von Angriffen auf Einsatzkräfte gezeigt. Die Veranstalter nutzten die diesjährige Feier, um auf das Problem aufmerksam zu machen und die öffentliche Wertschätzung für diejenigen zu stärken, die ihr Leben riskieren, um anderen zu helfen.
Teilnehmende berichteten von Mut und Einsatzbereitschaft und forderten einen besseren Schutz für Rettungskräfte. Die Anwesenheit des Bürgermeisters unterstrich das Engagement der Stadt, der Gewalt entgegenzutreten und eine Kultur der Anerkennung für diese unverzichtbaren Berufe zu fördern.
Die Veranstaltung vereinte zentrale öffentliche Dienste, um ihre gemeinsame Mission zu bekräftigen und Angriffe auf Einsatzkräfte zu verurteilen. Die gesammelten 10.000 Euro an Spenden kommen der Unterstützung ihrer Arbeit zugute. Die Organisatoren hoffen, dass die Kampagne zu einer nachhaltigen Wertschätzung beiträgt und die Zahl der Gewaltvorfälle gegen diejenigen verringert, die der Gemeinschaft dienen.






