05 April 2026, 00:36

Betrüger erbeuten 260.000 Euro: Wie falsche Anlageplattformen Opfer in die Falle locken

Plakat mit Text und Logo, das versteckte Gebühren in Rechnungen Familien monatlich Hunderte Dollar kosten können.

Mann verliert 190.000 Euro an Investment-Betrüger - Betrüger erbeuten 260.000 Euro: Wie falsche Anlageplattformen Opfer in die Falle locken

Die Polizei hat erneut vor gefälschten Anlageplattformen gewarnt, die ahnungslose Opfer ins Visier nehmen. Bei zwei aktuellen Fällen in Bayern verloren Männer zusammen über 260.000 Euro, nachdem sie Gelder auf ausländische Konten überwiesen hatten. Die Behörden betonen, dass weder die versprochenen Gewinne noch die ursprünglichen Beträge jemals zurückerstattet wurden.

In einem Fall überwies ein Mann aus dem Landkreis Kelheim rund 190.000 Euro auf Konten in Spanien und Großbritannien. Ihm waren hohe Renditen für Investitionen in Aktien, Devisen und Kryptowährungen zugesichert worden. Nach den zwischen Juli und Oktober getätigten Überweisungen brach der Kontakt zu den Betrügern vollständig ab.

Ein weiteres Opfer aus dem Landkreis Deggendorf überwies etwa 70.000 Euro auf ein Schweizer Konto – ebenfalls auf Basis falscher Versprechungen. Wie im ersten Fall blieb auch hier jede Rückzahlung oder Auskehr der angeblichen Gewinne aus.

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Diese Fälle spiegeln einen bundesweiten Trend wider. Zwischen April 2025 und März 2026 registrierte die deutsche Polizei rund 18.500 Betrugsfälle im Zusammenhang mit gefälschten Finanzanlagen. Besonders häufig waren laut Daten des Bundeskriminalamts (BKA) Betrugsmaschen wie Romance-Scams und Kryptowährungsbetrug.

Die Verluste der beiden Männer unterstreichen die wachsende Gefahr von Online-Anlagebetrug. Die Polizei ruft die Bevölkerung dazu auf, Plattformen vor Geldtransfers genau zu prüfen. Zudem sollten Betroffene verdächtige Aktivitäten umgehend melden, um weitere finanzielle Schäden zu verhindern.

Quelle