Bitcoin bleibt in enger Handelsspanne gefangen – wann kommt der Ausbruch?
Arnd JunckenBitcoin bleibt in enger Handelsspanne gefangen – wann kommt der Ausbruch?
Bitcoin-Preis bleibt in engem Handelsspektrum gefangen – Anleger warten auf Ausbruchssignale
Der Bitcoin-Kurs bewegt sich weiterhin seitwärts in einem engen Band, während Anleger nach Anzeichen für einen Ausbruch Ausschau halten. Die Kryptowährung kämpft damit, wichtige Widerstandsmarken zu überwinden, während Analysten vor möglichen Abwärtsrisiken warnen. Gleichzeitig verstärkt die zurückhaltende Haltung der US-Notenbank bei den Zinsen die Unsicherheit am Markt.
Seit dem 9. April pendelt Bitcoin zwischen 75.000 und 86.400 US-Dollar. Die kritische Widerstandsmarke bei 86.000 Dollar hat bisher standgehalten – ein Tagesschlusskurs darüber blieb aus. Für eine nachhaltige Aufwärtsbewegung müsste die Kryptowährung laut Händlern ihren 200-Tage-exponentiellen gleitenden Durchschnitt (EMA) bei 87.740 Dollar zurückerobern.
Eine wichtige Unterstützungszone liegt zwischen 76.000 und 74.000 Dollar. Sollte diese brechen, könnte Bitcoin laut dem On-Chain-Analysten James Check sein Tief vom US-Wahltag bei 67.817 Dollar erneut testen. Er weist zudem darauf hin, dass der „wahre Boden“ der Kryptowährung mit ihrem „realen Marktdurchschnitt“ bei etwa 65.000 Dollar korrespondiert – in der Nähe des durchschnittlichen Einstandspreises von Michael Saylor, der bei 67.500 Dollar liegt.
Sowohl technische als auch fundamentale Faktoren werden die weitere Entwicklung von Bitcoin in den kommenden Wochen prägen. Die Zurückhaltung der Fed bei Zinssenkungen ist vom Markt bereits eingepreist. Die vorsichtige Linie von Notenbankchef Jerome Powell bedeutet vorerst keine Entlastung für Risikoanlagen – einschließlich Kryptowährungen.
Bitcoins nächste Bewegung hängt davon ab, ob die Marke von 74.000 Dollar hält oder der Kurs über 87.740 Dollar ausbricht. Ein Durchbrechen der Unterstützung könnte die Notierungen in Richtung 65.000 Dollar drücken. Derweil richten Händler ihren Blick weiterhin auf technische Marken und makroökonomische Signale, um die weitere Richtung abzuschätzen.






