Bitcoin vor neuem Kurssturz – Anleger fürchten 24-Prozent-Einbruch
Bitcoin steht vor neuer Unsicherheit – Anleger erwarten weitere Kursverluste
Prognosemärkte wie Kalshi zeigen, dass die Mehrheit der Händler damit rechnet, dass die Kryptowährung unter 70.000 US-Dollar fallen wird – ein möglicher Rückgang um bis zu 24 Prozent. Sorgen über eine wirtschaftliche Abkühlung und steigende Inflation haben die pessimistische Stimmung unter Investoren weiter verstärkt.
2023 hatte Bitcoin während der regionalen Bankenkrise an Fahrt aufgenommen, da viele Anleger die Digitalwährung als sichere Alternative zu traditionellen Banken sahen. Doch sein Ruf als „digitales Gold“ geriet 2022 ins Wanken, als der Kurs im Zuge eines Marktcrashs 64 Prozent seines Werts verlor, während der Goldpreis stabil blieb.
Die jüngsten Handelszölle, die unter der Trump-Administration eingeführt wurden, lösten einen breiteren Ausverkauf an den globalen Märkten aus – Bitcoin blieb davon nicht verschont. Zudem hat sich die Korrelation mit Technologieaktien weiter verstärkt und erreichte 2025 einen Wert von 0,8, was die Volatilität der Kryptowährung in Einklang mit den Aktienmärkten bringen könnte.
Trotz der düsteren Aussichten bleiben einige Analysten optimistisch. Einige prognostizieren, dass Bitcoin bis Ende 2025 auf bis zu 250.000 US-Dollar steigen könnte. Die künstliche Verknappung – mit einer festgelegten Maximalmenge von 21 Millionen Coins – sowie die disinflationäre Wirkung durch die alle vier Jahre stattfindenden „Halvings“ stützen weiterhin das langfristige Interesse.
Ein Kurs von 70.000 US-Dollar könnte langfristig orientierte Käufer anziehen, die auf ein günstiges Einstiegsniveau hoffen. Dennoch bleiben die Risiken und die extreme Schwankungsanfälligkeit von Bitcoin erhebliche Faktoren. Die Debatte über seine Rolle als digitales Wertaufbewahrungsmittel und seine Verbindung zu Technologieaktien wird sich voraussichtlich fortsetzen, während sich die Marktbedingungen weiterentwickeln.






