Bosch-Stellenabbau erschüttert Bamberg – trotz Entwarnung für örtliches Werk
Arnd JunckenBosch-Stellenabbau erschüttert Bamberg – trotz Entwarnung für örtliches Werk
Boschs Ankündigung von 13.000 Stellenstreichungen in Deutschland löst in Bamberg Besorgnis aus
Die jüngste Bekanntgabe des Technologiekonzerns Bosch, rund 13.000 Arbeitsplätze in Deutschland abzubauen, sorgt auch in Bamberg für Unruhe. Zwar bleibt das örtliche Werk vorerst verschont, doch Stadtverantwortliche und Beschäftigte reagieren auf die weitreichenden Folgen der Entscheidung. Am 1. Oktober 2025 wird ein Aktionstag stattfinden, bei dem sich Vertreter solidarisieren wollen mit den betroffenen Mitarbeitenden.
Die Stellenstreichungen stürzen viele Bosch-Beschäftigte und ihre Familien in Unsicherheit. Oberbürgermeister Andreas Starke bezeichnete die Lage als "zief besorgniserregend" und räumte ein, dass die Ankündigung Ängste schüre. Sein Amtskollege Jonas Glüsenkamp teilte diese Sorgen, betonte jedoch zugleich Bambergs Rolle als Innovationsstandort – insbesondere in Zukunftsbereichen wie der Wasserstofftechnologie.
Das Bosch-Werk in Bamberg, das etwa 6.000 Menschen beschäftigt, bleibt laut Werksleiter Tobias Hauk von der aktuellen Kürzungswelle verschont. Trotz dieser Entwarnung äußerte Betriebsratsvorsitzender Mario Gutmann Bedenken hinsichtlich der langfristigen Jobperspektiven für die Belegschaft. Starke unterstrich die Bedeutung des Standorts als größter Arbeitgeber der Region und damit als zentraler Wirtschaftsfaktor für Oberfranken.
Die Stadt engagiert sich bereits seit Längerem für die Transformation bei Bosch und setzt sich für die Zukunftssicherung des Standorts Bamberg ein. Am 1. Oktober 2025 werden lokale Politiker und Vertreter an einem Aktionstag teilnehmen, um in dieser schwierigen Phase ihre Unterstützung für die Belegschaft zu zeigen.
Zwar trifft der Stellenabbau das Bamberger Werk nicht direkt, doch die Ankündigung wirft grundsätzliche Fragen zur Stabilität auf. Die Stadtführung bekräftigt ihr Bekenntnis zur Unterstützung des Unternehmens und seiner Beschäftigten. Die Beteiligung am bevorstehenden Aktionstag unterstreicht den Zusammenhalt der Gemeinschaft mit denen, die von den Veränderungen betroffen sind.






