Bremen feiert Literatur und Kunst mit Lesungen und tierischer Ausstellung in Berlin
Raissa LangernBremen feiert Literatur und Kunst mit Lesungen und tierischer Ausstellung in Berlin
Ein Abend der Literatur und Kunst fand diese Woche in der Landesvertretung Bremens in Berlin statt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung standen Lesungen lokaler Autorinnen und Autoren sowie die Eröffnung der Ausstellung Ein tierisch guter Einfall. Die Organisatoren wollten damit die kulturellen Verbindungen zwischen Bremen und der Hauptstadt unterstreichen.
Gleichzeitig wurde das Schaffen der aktuellen Stipendiaten des Bremer Stipendienprogramms gewürdigt.
Drei Schriftsteller – Will Gmehling, Sarah von Lüttichau und Jeff Hemmer – präsentierten Auszüge aus ihren neuesten Projekten. Alle drei werden vom Bremer Literaturstipendium gefördert, das sowohl Nachwuchs- als auch etablierte literarische Stimmen unterstützt. Ihre Lesungen bildeten den ersten Teil des Abends.
Der zweite Teil markierte die Eröffnung von Ein tierisch guter Einfall, einer Ausstellung mit tierinspirierten Werken von Anke Bär, Valeska Scholz und Hemmer. Die Arbeiten verbinden Humor mit tiefergehenden Reflexionen über die Natur. Zwölf Künstlerinnen, Künstler und Kollektive steuerten Beiträge bei; weitere Exponate sind bis März 2026 in der Bremer Galerie Zentrum für Kunst und der Berliner Kunsthalle zu sehen.
Staatsrätin Nancy Böhning betonte die Rolle der Bremer Landesvertretung als kulturelle Brücke zwischen den beiden Städten. Zudem verwies sie auf das Artist-in-Residence-Programm, das Stipendiaten einen Arbeitsaufenthalt in Berlin ermöglicht. Die Ausstellung bleibt bis zum 19. Dezember 2025 geöffnet und ist für angemeldete Besucher kostenfrei zugänglich.
Die Veranstaltung zeigte, wie Literatur und bildende Kunst einander bereichern können. Gleichzeitig bot sie Einblicke in Bremens kreative Szene – von der Schriftstellerei bis zur zeitgenössischen Kunst.
Der Abend brachte Schriftsteller, Künstler und Vertreter aus der Politik zusammen, um Bremens kulturelles Schaffen zu feiern. Die Ausstellung und Lesungen werden weiterhin Aufmerksamkeit auf die Stipendienprogramme der Stadt und ihre künstlerischen Kooperationen lenken. Bis Ende 2025 haben Besucher in Berlin noch Gelegenheit, die gezeigten Werke zu entdecken.






