Bundeswehr bestellt 20 neue Eurofighter für 3,75 Milliarden Euro bei Airbus
Arnd JunckenBundeswehr bestellt 20 neue Eurofighter für 3,75 Milliarden Euro bei Airbus
Airbus erhält Großauftrag über 20 neue Eurofighter für die Bundeswehr
Airbus steht vor dem Abschluss eines Milliarden-Deals über 20 neue Eurofighter-Kampfjets für die deutsche Luftwaffe. Das Volumen des Auftrags beläuft sich auf 3,75 Milliarden Euro und umfasst neben den Flugzeugen auch Simulatoren und Ersatzteile. Nach der Zustimmung des Haushaltsausschusses in der vergangenen Woche könnte die finale Bestätigung bereits in dieser Woche erfolgen.
Das Eurofighter-Konsortium, an dem Airbus mit 46 Prozent beteiligt ist und die Führung übernimmt, wird seine Produktionskapazitäten verdoppeln und künftig 20 Maschinen pro Jahr fertigen. Die deutschen und spanischen Airbus-Sparten spielen dabei eine zentrale Rolle – insbesondere der Standort Manching bei Ingolstadt, der als Hauptproduktionsstätte dient. Dort sind rund 6.000 Menschen in der Luft- und Raumfahrtbranche beschäftigt.
In den kommenden Monaten wird das Konsortium die Komponentenfertigung hochfahren, um die steigende Nachfrage zu bedienen. Am Konsortium sind zudem BAE Systems mit 33 Prozent sowie Leonardo mit 21 Prozent beteiligt. Die erhöhte Produktion folgt der Erwartung weiterer Aufträge über den aktuellen deutschen Großauftrag hinaus.
Das Verteidigungsministerium hat den Gesamtwert des Pakets mit 3,75 Milliarden Euro bestätigt. Neben den Kampfflugzeugen umfasst der Deal moderne Ausbildungssimulatoren und wichtige Ersatzteile. Die endgültige Freigabe wird nach der grünen Ampel des Haushaltsausschusses vergangene Woche in den nächsten Tagen erwartet.
Der Auftrag gibt der Eurofighter-Produktion deutlichen Auftrieb, wobei Airbus die Expansion anführt. Der Standort Manching bleibt ein zentraler Produktions- und Arbeitsstandort. Zudem sichert der Deal langfristig die Fähigkeiten der militärischen Luftfahrt in Deutschland.






