08 May 2026, 00:39

CDU in Sachsen-Anhalt startet Gegenoffensive gegen AfD-Führung in Umfragen

Eine Deutschlandkarte mit Bundesländern in rot und blau, die die Ergebnisse der Wahl von 2016 zeigt, einschließlich der Namen der Kandidaten und der Details des Wahltermins.

CDU in Sachsen-Anhalt startet Gegenoffensive gegen AfD-Führung in Umfragen

Die CDU in Sachsen-Anhalt steht vor einer schweren Herausforderung: Umfragen zeigen die rechtspopulistische AfD deutlich in Führung. Nur noch vier Monate vor der Landtagswahl hat die Landesvorsitzende der Partei einen entschlossenen Gegenangekündigt. Nun hat sich auch Sepp Müller, Chef der CDU-Landesgruppe im Bundestag, zu den Problemen der Partei und ihren Plänen geäußert, die Wähler zurückzugewinnen.

Aktuelle Zahlen des Meinungsforschungsinstituts Infratest offenbaren eine deutliche Kluft zwischen den beiden Parteien. Die AfD liegt derzeit mit 41 Prozent in Front, während die CDU mit 26 Prozent deutlich zurückfällt. Müller räumte die enttäuschenden Werte ein, betonte jedoch, die CDU bleibe entschlossen, verlorenes Terrain zurückzugewinnen.

In seiner Stellungnahme kritisierte Müller den Ansatz der AfD und bezeichnete deren Lösungsvorschläge für komplexe Probleme als übertrieben simplistisch. Die CDU biete stattdessen fundierte politische Konzepte an – keine schnellen, oberflächlichen Lösungen, so der Politiker. Zudem hob er hervor, dass die Wähler in Sachsen-Anhalt auf Stabilität und Verlässlichkeit setzten – Eigenschaften, die aus seiner Sicht die CDU verkörpere.

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Müllers Botschaft war unmissverständlich: Die CDU werde nun mit aller Kraft um jede Stimme kämpfen. In den kommenden Monaten vor der Wahl solle der Wahlkampf „mit voller Wucht“ geführt werden, kündigte er an.

Im Mittelpunkt der CDU-Kampagne in Sachsen-Anhalt wird der konsequente Vergleich der eigenen Politik mit den Positionen der AfD stehen. Angesichts der nahenden Wahl will die Partei die 15-Prozent-Punkte-Lücke in den Umfragen schließen. Müllers Äußerungen deuten auf eine offensive Strategie hin, um bis zur Abstimmung im Juni noch möglichst viele Wähler zu überzeugen.

Quelle