13 June 2026, 18:24

CDU schließt jeden Dialog mit der AfD kategorisch aus – Radtke kontert Steinbrücks Vorschlag

Sozialflügel der CDU lehnt Gespräche mit AfD ab

CDU schließt jeden Dialog mit der AfD kategorisch aus – Radtke kontert Steinbrücks Vorschlag

Dennis Radtke, Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft der CDU, hat jeden Dialog mit der rechtsextremen AfD ausgeschlossen. Seine Äußerungen erfolgten als Reaktion auf einen Vorstoß des früheren SPD-Finanzministers Peer Steinbrück, der eine neue Herangehensweise im Umgang mit der Partei vorgeschlagen hatte.

Steinbrück hatte angeregt, in bestimmten Politikbereichen „rote Linien“ zu ziehen, innerhalb derer eine begrenzte Zusammenarbeit mit der AfD denkbar wäre. Dieser Vorschlag löste bei Radtke eine klare Absage aus.

Radtke wies die Behauptungen der AfD, sich von extremistischen und prorussischen Positionen zu distanzieren, als unrealistisch zurück. Die Partei strebe grundlegend ein anderes politisches System, ein anderes Deutschland und ein anderes Europa an, so Radtke – und zog dabei Parallelen zur rechtsextremen Bewegung von Marine Le Pen in Frankreich.

Er betonte zudem, dass Glaubwürdigkeit und enge Bürgerbindung entscheidend seien, um Extremismus entgegenzutreten. Doch genau diese Instrumente würden zunehmend knapper – mit spürbaren Folgen für die Gesellschaft.

Die Debatte zeigt, wie tief die Gräben bei der Frage sind, wie mit dem wachsenden Einfluss der AfD umzugehen ist. Während Radtkes Haltung die ablehnende Position der CDU unterstreicht, deutet Steinbrücks Vorschlag auf die anhaltende Suche nach alternativen Strategien hin.

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