Chinas neuer Generalkonsul besucht Landshut für wirtschaftliche und touristische Partnerschaften
Frauke MansChinas neuer Generalkonsul besucht Landshut für wirtschaftliche und touristische Partnerschaften
Der neu ernannte Generalkonsul Chinas in München, Qiu Xuejun, stattete dieser Woche Landshut seinen ersten offiziellen Besuch ab. Bürgermeister Alexander Putz empfing ihn gemeinsam mit führenden Vertretern der Deutsch-Chinesischen Gesellschaft für Wirtschaft, Bildung und Kultur (DCG) im Rathaus. Im Mittelpunkt des Treffens stand die Stärkung der wirtschaftlichen Beziehungen und des Tourismus zwischen beiden Ländern.
Dass Generalkonsul Qiu Xuejun für seinen Antrittsbesuch ausgerechnet Landshut wählte, unterstreicht die wachsende Bedeutung der Stadt für die deutsch-chinesischen Beziehungen. Während der Gespräche betonte Bürgermeister Putz die hervorragende Verkehrsanbindung, die qualifizierten Fachkräfte und die hohe Lebensqualität der Stadt als entscheidende Standortvorteile für chinesische Unternehmen, die in der Region investieren möchten.
Alle Beteiligten waren sich einig, dass eine vertiefte Zusammenarbeit im Tourismus den kulturellen Austausch fördern werde. Es wurden Pläne skizziert, eine maßgeschneiderte Strategie zu entwickeln, um mehr chinesische Besucher nach Landshut zu locken. Im Gegenzug verwies Qiu Xuejun auf die Bemühungen Chinas, eigene Reiseziele für deutsche Touristen attraktiver und zugänglicher zu gestalten.
Das Treffen festigte zudem die langjährige Partnerschaft zwischen China und Deutschland. Bernd Einmeier, Vorsitzender der in Landshut ansässigen DCG, bezeichnete den Besuch des Generalkonsuls als wichtigen und positiven Schritt für die regionale internationale Zusammenarbeit. Sowohl der Generalkonsul als auch Bürgermeister Putz sicherten zu, die Ansiedlung chinesischer Unternehmen in der Region aktiv zu unterstützen.
Die Gespräche mündeten in konkrete Vereinbarungen zur Intensivierung der wirtschaftlichen und kulturellen Beziehungen. Chinesische Unternehmen sollen in Landshut gezielt beworben werden, während gleichzeitig Tourismusstrategien entwickelt werden, um den gegenseitigen Besucherverkehr zu steigern. Das Treffen unterstrich das gemeinsame Engagement, die bilateralen Beziehungen auf lokaler Ebene weiter auszubauen.






