08 April 2026, 08:52

Dehms Traumtor in der Nachspielzeit rettet Fürth den ersten Sieg zu Null

Gruppe von Männern in grünen T-Shirts auf einem Fußballfeld in der Nähe eines Torpfostens mit einem Ball davor.

Dehm beendet Durststrecke und Fürth feiert wieder - Dehms Traumtor in der Nachspielzeit rettet Fürth den ersten Sieg zu Null

SpVgg Greuther Fürth holt dramatischen 1:0-Sieg gegen Preußen Münster in der 2. Bundesliga

Ein spätes Tor von Jannik Dehm bescherte der SpVgg Greuther Fürth einen knappen 1:0-Erfolg über Preußen Münster und beendete damit eine fünf Spiele andauernde Sieglosigkeit. Gleichzeitig war es der erste Sieg zu Null seit Februar der Vorsaison für die angeschlagene Mannschaft.

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Die Fürther gingen mit großem Druck in die Partie, hatten sie doch mit 30 Gegentoren die schwächste Abwehr der Liga. Münster, durch Verletzungen geschwächt, begann vorsichtig, steigerte sich nach der Pause jedoch und drängte auf den Ausgleich. In der 87. Minute hätte Kapitän Jorrit Hendrix fast den späten Siegtreffer erzielt, doch Fürths Torhüter Silas Prüfrock lenkte den Ball noch an den Pfosten.

Zuvor hatten die Gastgeber bereits zwei Treffer wegen Abseitsstellung nicht gegeben bekommen: Noah Futkeus Versuch in der 28. Minute wurde aberkannt, ebenso wie Aaron Kellers Tor in der 89. Spielminute. Doch in der Nachspielzeit traf der eingewechselte Dehm mit einem Distanzschuss zum entscheidenden 1:0 – sein erstes Tor in fünf Spielen für den Verein.

Nach dem Spiel bezeichnete Trainer Thomas Kleine Dehms Treffer als "Traumtor eines Einwechselspielers" und als den schönsten Schuss, den er je vom Mittelfeldspieler gesehen habe. Besonders lobte er auch Verteidiger Reno Münz, dessen starke Leistung maßgeblich zum ersten "Whitewash" seit über einem Jahr beitrug.

Der Sieg bringt Fürth vorerst aus der akuten Abstiegszone der 2. Bundesliga. Dehms Tor beendet nicht nur seine eigene, sondern auch die lange Torflaute des Teams. Münster hingegen bleibt trotz starker Schlussphase in dieser Saison ohne Punkt gegen die Fürther.

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