15 April 2026, 14:38

Deutschland führt 2024 wieder Schengen-Grenzkontrollen ein – mit drastischen Folgen

Gruppe von Menschen mit einer Fahne mit der Aufschrift "Deutschland, Lagerland Migration ist kein Verbrechen" vor einem Gebäude mit Fenstern, umgeben von Gras, einem Metallzaun, Pflanzen, Bäumen und Fahnenmasten unter einem bewölkten Himmel.

Deutschland führt 2024 wieder Schengen-Grenzkontrollen ein – mit drastischen Folgen

Deutschland führt am 16. September 2024 vorübergehend wieder Grenzkontrollen an allen landesweiten Schengen-Binnengrenzen ein. Der Schritt sollte die innere Sicherheit stärken und irreguläre Sekundärmigration eindämmen. Die Kontrollen betrafen die Grenzen zu Frankreich, Belgien, den Niederlanden, Luxemburg und Dänemark.

Zwischen dem 16. September 2024 und dem 2. Februar 2025 registrierte die Bundespolizei in Bayern tausende unerlaubte Einreiseversuche. In diesem Zeitraum wiesen Beamte 9.820 Personen ab oder führten sie zurück, die illegal einreisen wollten. Die Zahlen stammen aus den vorläufigen Einreisestatistiken der Bundespolizei, die Daten bis Dezember 2024 erfassen.

Die Bundespolizeidirektion München veröffentlichte zudem monatliche Berichte über unerlaubte Einreisen von Januar 2021 bis Dezember 2024. Diese Angaben basieren auf einem speziellen Meldeverfahren, wobei noch geringfügige Anpassungen möglich sind. Bundesweite Daten der Bundespolizei sind über das offizielle Presseportal abrufbar.

Die Behörden betonten, die Maßnahmen seien notwendig gewesen, um die Sicherheit zu gewährleisten und Migrationsströme zu steuern. Für weitere Informationen bleibt die Pressestelle der Bundespolizeidirektion München die offizielle Anlaufstelle.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Grenzkontrollen waren Teil einer umfassenderen Strategie zur Überwachung und Regulierung der Bewegungen innerhalb des Schengen-Raums. Allein in Bayern verzeichneten die Behörden fast 10.000 Fälle von abgelehnten oder zurückgewiesenen Einreisen. Die Bundespolizei setzt weiterhin aktualisierte statistische Methoden ein, um unerlaubte Grenzübertritte zu erfassen und zu dokumentieren.

Quelle