Dubai Airshow 2023: Airlines investieren Milliarden in moderne Triebwerke und Flottenaufrüstung
Raissa LangernDubai Airshow 2023: Airlines investieren Milliarden in moderne Triebwerke und Flottenaufrüstung
Dubai Airshow 2023: Millardenaufträge für Triebwerke – Airlines rüsten ihre Flotten auf
Die Dubai Airshow 2023 brachte große Triebwerksdeals mit sich: Fluggesellschaften vergaben Aufträge im Wert von mehreren hundert Millionen Dollar. MTU Aero Engines sicherte sich Verträge mit einem Gesamtvolumen von über 400 Millionen US-Dollar, während zahlreiche Airlines ihre Flotten mit modernen Antrieben erweiterten. Die Messe unterstrich die starke Nachfrage nach Triebwerken der nächsten Generation.
Emirates tätigte eine der größten Bestellungen und orderte 130 GE9X-Triebwerke für seine Boeing-777X-Flotte. MTU ist am Programm beteiligt, hält einen Anteil von 4 Prozent und liefert für jedes Triebwerk den Turbinen-Mittelrahmen. Zudem entschied sich die Airline für CFM-LEAP-Triebwerke für ihre Boeing-787-Maschinen, wobei MTUs direkte Rolle in diesem Deal nicht näher spezifiziert wurde.
Die Billigfluglinie Flydubai bestellte 60 GEnx-Triebwerke für ihre Boeing-787-Flugzeuge. MTU hält einen 6,5-Prozent-Anteil am GEnx-Programm und festigt damit seine Position im Rahmen der Flottenerweiterung des Carriers. Zudem verlängerte Flydubai seine bestehende Vereinbarung für Pratt-&-Whitney-GTF-Triebwerke an Boeing-737-MAX-Jets.
Andere Airlines zogen nach: Air Arabia bestätigte Bestellungen für CFM-Triebwerke für seine Airbus-A320neo-Maschinen, während Helvetic Airlines sich für Antriebe von MTU und Pratt & Whitney für drei Embraer-E2-Jets entschied. Pratt & Whitney selbst vermeldete auf der Messe lediglich einen neuen Auftrag für GTF-Triebwerke – ein eher verhaltenes Abschneiden im Vergleich zu anderen Herstellern.
Die auf der Dubai Airshow 2023 abgeschlossenen Verträge stärken die Marktposition von MTU. Durch die Partnerschaften mit GE und Pratt & Whitney bleibt das Unternehmen in zentrale Triebwerksprogramme eingebunden. Die Airlines können nun mit den neuen Triebwerksvereinbarungen ihre Flottenmodernisierung vorantreiben.






