Energie Cottbus kassiert 0:3 in München – Rassismus-Vorfall überschattet 3.-Liga-Spiel
Gotthilf WellerEnergie Cottbus kassiert 0:3 in München – Rassismus-Vorfall überschattet 3.-Liga-Spiel
Energie Cottbus erleidet schwere 0:3-Niederlage gegen TSV 1860 München in der 3. Liga
Das Spiel wurde von einem rassistischen Vorfall auf dem Platz überschattet, der zu einer siebenminütigen Unterbrechung führte. Trotz des Einsatzes von Topscorer Erik Engelhardt verpasste Cottbus die Chance, ihre Serie von fünf Siegen in Folge auszubauen.
Die Mannschaft aus Cottbus ging mit einer starken Bilanz in die Partie – die letzten fünf Ligaspiele hatte sie allesamt gewonnen. Trainer Claus-Dieter Wollitz nahm drei Änderungen in der Startelf vor, darunter die Rückkehr von Erik Engelhardt in die Anfangsformation.
Die Begegnung nahm eine kontroverse Wendung, als das Spiel nach einem rassistischen Vorfall gegen Energie-Spieler Justin Butler für sieben Minuten unterbrochen werden musste. Nach der Pause fand Cottbus nicht mehr zurück ins Spiel.
Die Probleme verschärften sich, als Verteidiger Erik Engelhardt mit einem rüden Foul an Max Reinthaler einen Elfmeter verursachte. Thore Jacobson verwandelte sicher zum 1:0 für die Münchner. Cottbus' Defensive blieb wackelig – King Manu traf sogar per Eigentor und besiegelte damit den 3:0-Erfolg der Gastgeber.
Mit dieser Niederlage endet Cottbus' Serie von fünf Siegen in der 3. Liga. TSV 1860 München sicherte sich durch Jacobsons Elfmeter und Manus Eigentor drei wichtige Punkte. In Erinnerung bleiben wird die Partie auch wegen des rassistischen Vorfalls, der zu einer Spielunterbrechung führte.






