05 April 2026, 00:36

Erzbistum München investiert 5,2 Millionen Euro in Flüchtlingshilfe und Integrationsprojekte

Plakat, das Gebührenbefreiungen für über 1.000 Coursera-Kurse für Flüchtlinge ankündigt, mit mehreren Personen im Hintergrund, die Taschen tragen.

Erzbistum München investiert 5,2 Millionen Euro in Flüchtlingshilfe und Integrationsprojekte

Erzbistum München und Freising unterstützt Geflüchtete mit über 5,2 Millionen Euro

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Das Erzbistum München und Freising stellt in diesem Jahr mehr als 5,2 Millionen Euro für die Unterstützung von Geflüchteten in der Region bereit. Die Mittel fließen in psychologische Betreuung, Asylberatung und die Koordination ehrenamtlicher Helfer für Menschen, die vor Gewalt und Krieg fliehen. Kardinal Reinhard Marx wird am 8. Oktober eine Geflüchtetenunterkunft besuchen, um mit Bewohnern und Betreuungskräften ins Gespräch zu kommen.

Das Erzbistum engagiert sich seit Langem in der Flüchtlingshilfe und bietet ein breites Spektrum an Dienstleistungen an. Dazu gehört psychologische Unterstützung durch das Psychosoziale Zentrum NUR des Caritasverbandes, das Traumaüberlebenden hilft. Beratungen werden in mehreren Sprachen angeboten, sodass Geflüchtete in ihrer Muttersprache begleitet werden können.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter unterstützen zudem bei praktischen Anliegen – etwa durch Begleitung zu Behördenterminen oder bei der Vermittlung von Sprach- und Integrationskursen. Das Erzbistum finanziert über 60 Fachdienste und Projekte und stellt rund 1.800 Plätze für Bedürftige bereit. Weitere Initiativen umfassen das Kirchenasyl als Notunterkunft sowie die Bahnhofsmission München, die obdachlosen und vertriebenen Menschen hilft.

Während seines Besuchs am 8. Oktober wird Kardinal Marx die Einrichtung besichtigen und sich mit Bewohnern, Caritas-Mitarbeitenden und dem Betreuungsteam austauschen. Begleitet wird er von Hermann Sollfrank, dem Diözesan-Caritasdirektor, sowie von Friederike Fuchs, der designierten Vizepräsidentin von Oberbayern.

Die Mittel des Erzbistums sichern die fortlaufende Unterstützung von Geflüchteten durch Beratung, Integrationshilfen und Notfallangebote. Der Besuch von Kardinal Marx unterstreicht das anhaltende Engagement für Menschen, die in der Region Sicherheit und eine neue Perspektive suchen.

Quelle