EV Landshut scheitert mit beiden Disziplinarbeschwerden – Pinguins kurz vor Halbfinaleinzug
Frauke MansEV Landshut scheitert mit beiden Disziplinarbeschwerden – Pinguins kurz vor Halbfinaleinzug
Die DEL2 hat zwei Disziplinarbeschwerden des EV Landshut im Play-off-Duell gegen die Pinguins zurückgewiesen. Die Mannschaft liegt in der Best-of-Seven-Serie derzeit mit 0:3 zurück – eine weitere Niederlage würde das Ausscheiden bedeuten.
Zunächst hatte der EV Landshut eine nachträgliche Prüfung eines Vorfalls auf dem Eis beantragt. Die Ligaverantwortlichen lehnten den Einspruch ab und beriefen sich dabei auf Regel 42 der DEL sowie die einschlägigen Passagen des Disziplinarreglements. In der Begründung hieß es, dass während des Spiels bereits eine Strafe verhängt worden sei, weshalb weitere Maßnahmen nicht erforderlich wären.
Eine zweite Beschwerde betraf einen angeblichen Spearing-Vorfall, der ebenfalls nach den Ligavorschriften als unzulässig eingestuft wurde. Das Disziplinarkomitee gab zu beiden Fällen keine weiteren Details bekannt.
Die Pinguins stehen nun nur noch einen Sieg vom Einzug ins Halbfinale entfernt. Ein weiterer Erfolg würde die Serie beenden und Landshuts Play-off-Saison vorzeitig beenden. Beide Einsprüche wurden formal abgewiesen, sodass der Serienstand unverändert bleibt. Die Pinguins behalten die Oberhand und benötigen nur noch einen weiteren Sieg, um in die nächste Runde einzuziehen. Gegen keine der beiden Mannschaften werden weitere disziplinarische Maßnahmen ergriffen.






