08 May 2026, 08:28

Fürths Oberbürgermeister widerspricht Bas' Migrationsaussagen scharf – und löst Debatte aus

Gruppe von Menschen mit einem Banner 'Deutschland, Lagerland Migration ist kein Verbrechen' vor einem umzäunten Gebäude mit Bäumen und Flaggen.

Fürths Oberbürgermeister widerspricht Bas' Migrationsaussagen scharf – und löst Debatte aus

Thomas Jung, Oberbürgermeister von Fürth, hat Bundesministerin Bärbel Bas öffentlich für ihre jüngsten Äußerungen zur Migration scharf kritisiert. Bas hatte im Bundestag behauptet, niemand komme nach Deutschland, um Sozialleistungen in Anspruch zu nehmen. Jung widersprach dieser Aussage vehement und bezeichnete sie als falsch und irreführend.

Jung argumentierte, es gebe klare Belege für gezielte Zuwanderung in das deutsche Sozialsystem. Er verwies dabei auf Fälle aus Osteuropa sowie aus Nicht-EU-Staaten. Seiner Meinung nach könnte das Ignorieren dieses Problems schwerwiegende Folgen haben – nicht nur für seine eigene Partei, die SPD, sondern auch für die politische Stabilität insgesamt.

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Er betonte, man müsse sich den gesellschaftlichen Realitäten stellen, statt sie zu verharmlosen. Zwar räumte Jung ein, dass es in Deutschland viele gut integrierte Migrantinnen und Migranten gebe, warnte jedoch davor, dass die Leugnung von sozialleistungsmotivierter Zuwanderung die politischen Spannungen weiter anheizen könnte. Gleichzeitig hob er erfolgreiche Integrationsbeispiele in Fürth hervor und dankte allen, die sich positiv in die Gemeinschaft einbringen.

Der Streit dreht sich um die Frage, ob der Zugang zu Sozialleistungen ein Motiv für Zuwanderungsentscheidungen ist. Jungs Aussagen deuten auf eine zunehmende Debatte innerhalb der deutschen Politik über die Migrationspolitik hin. Seine Kritik an Bas’ Aussage spiegelt dabei breitere Bedenken wider, wie das Thema auf nationaler Ebene angegangen wird.

Quelle