08 May 2026, 06:29

Fürths Wärmewende: Wie die Stadt bis 2040 klimaneutral heizen will

Plakat wirbt für Heizpumpen-Upgrades im Haus, zeigt ein Bild einer Heizpumpe und den Text "Upgrade Your Home with a Heat Pump."

Fürths Wärmewende: Wie die Stadt bis 2040 klimaneutral heizen will

Fürth stellt kommunalen Wärmewendeplan vor

Am Donnerstag, dem 18. Juni 2026, präsentiert die Stadt Fürth ihren kommunalen Wärmewendeplan im Rahmen einer öffentlichen Veranstaltung. Die Informationsveranstaltung findet von 18 bis 20 Uhr in der Kofferfabrik statt und richtet sich an Bürgerinnen und Bürger, die sich über zukünftige Heizlösungen informieren möchten. Der Eintritt ist frei. Fachleute werden zentrale Themen wie Fernwärme und erneuerbare Energien erläutern.

Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen zwei Hauptreferenten: Dr. Marcel Neberich wird Sanierungsstrategien für Wohngebäude vorstellen, darunter Maßnahmen zur Senkung des Wärmebedarfs sowie Möglichkeiten der Fördermittelbeantragung. Anschließend erläutert Christian Winterhalter das geplante Gebäudeenergiegesetz und dessen Auswirkungen auf Heizsysteme.

Der Wärmeplan der Stadt dient als Leitfaden für eine klimaneutrale, sichere und bezahlbare Wärmeversorgung bis zum Jahr 2040. Zwar ist er für einzelne Immobilien nicht rechtlich verbindlich, doch bietet er Orientierung zu Fernwärme, Wärmepumpen und anderen grünen Technologien. Besonders im Fokus stehen der Südstadtbereich, die Innenstadt sowie die Fronmüllerstraße, wo derzeit der Ausbau des Wärmenetzes geprüft wird.

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Ein vorläufiger Zeitplan für die Erweiterung des Fernwärmenetzes im Süden Fürths soll bis Ende 2026 vorliegen. Zudem läuft die Planung für eine Hauptwärmetrasse, deren Bau voraussichtlich bis Mitte 2027 abgeschlossen sein wird. Um Hausbesitzer zu unterstützen, bietet die Stadt rund 250 kostenlose Vor-Ort-Beratungen an – jeweils etwa 45 Minuten lang – für Ein- und Zweifamilienhäuser.

Der Wärmewendeplan skizziert die langfristigen Ziele Fürths für eine nachhaltige Wärmeversorgung. Bürgerinnen und Bürger können sich bei der Veranstaltung am 18. Juni über Sanierungsmöglichkeiten, Förderprogramme und anstehende Infrastrukturprojekte informieren. Mit kostenlosen Beratungen und öffentlichen Diskussionsformaten will die Stadt Haushalte auf die kommenden Veränderungen vorbereiten.

Quelle