Hammerspace sammelt 100 Millionen Dollar ein – doch der Börsengang wartet noch
Gotthilf WellerHammerspace sammelt 100 Millionen Dollar ein – doch der Börsengang wartet noch
Hammerspace, ein auf unstrukturierte Daten spezialisiertes Datenmanagement-Unternehmen, hat in seiner jüngsten Finanzierungsrunde 100 Millionen US-Dollar eingesammelt. Das Unternehmen, zu dessen prominenten Kunden NVIDIA, Meta und das US-Verteidigungsministerium zählen, ist nun mit über 500 Millionen US-Dollar bewertet. Zu den Investoren gehören Altimeter Capital und ARK Invest sowie weitere, nicht namentlich genannte Geldgeber.
Die neuen Mittel sollen vor allem den Ausbau der Vertriebs- und Marketingaktivitäten von Hammerspace vorantreiben. Ziel ist es, die Markenbekanntheit zu steigern und in einem hart umkämpften Markt weitere Kunden zu gewinnen. Trotz der frischen Kapitalzufuhr steht ein Börsengang (IPO) aufgrund der ungünstigen Marktbedingungen frühestens in zwei Jahren an.
Die Plattform von Hammerspace unterstützt Unternehmen dabei, Daten effizient zu organisieren und abzurufen – eine zentrale Anforderung in der KI-Entwicklung. Die Technologie basiert auf dem Linux-Kernel-NFS-Client, der von Mitgründer und Technologiechef Trond Myklebust entwickelt wurde. Zu den Kunden des Unternehmens gehören zudem Tesla, Palantir und staatliche Behörden, was seine Bedeutung bei der Bewältigung komplexer Datenworkflows unterstreicht.
Mit den frischen 100 Millionen US-Dollar will Hammerspace seine Geschäftsaktivitäten ausbauen und seine Marktposition festigen. Der Fokus liegt weiterhin auf Wachstum, nicht auf einem kurzfristigen Börsengang. Die Datenmanagement-Lösungen des Unternehmens ziehen weiterhin große Player aus der Tech-Branche und dem Verteidigungssektor an.






