24 May 2026, 12:32

Hauptzollamt Landshut zieht Bilanz: 850 Millionen Euro Steuern und spektakuläre Beschlagnahmungen

HZA-LA: Die Hauptzollamt Landshut zieht eine positive Jahresbilanz 2024

Hauptzollamt Landshut zieht Bilanz: 850 Millionen Euro Steuern und spektakuläre Beschlagnahmungen

Hauptzollamt Landshut verzeichnet ereignisreiches Jahr 2024 – von Steuereinnahmen bis zu Strafverfolgung

Das Hauptzollamt Landshut blickt auf ein arbeitsintensives Jahr 2024 zurück: Von der Steuererhebung bis zur Bekämpfung von Kriminalität reichte das Aufgabenspektrum. Auf einem riesigen Gebiet von rund 12.000 Quadratkilometern führten die Teams tausende Kontrollen durch und beschlagnahmten illegale Waren im Millionenwert.

Allein im vergangenen Jahr nahm die Behörde Steuern und Abgaben in Höhe von über 850 Millionen Euro ein. Dieser Betrag ist Teil einer weitaus größeren nationalen Summe – bundesweit erzielten die Zollbehörden im Jahr 2024 Einnahmen von rund 150 Milliarden Euro.

Doch die Aufgaben des Zolls beschränken sich nicht auf die Steuererhebung: Die Behörde setzte auch finanzielle Forderungen durch, etwa bei Arbeitslosen- oder Krankenversicherungsbeiträgen. Dadurch flossen zusätzliche 68 Millionen Euro in die Kassen.

Im Bereich der Strafverfolgung wurden mehr als 1.400 Ermittlungsverfahren wegen Schwarzarbeit abgeschlossen. Die Maßnahmen führten zu Bußgeldern von über einer Million Euro sowie zu Haftstrafen mit einer Gesamtlänge von fast 32 Jahren. Zudem kontrollierten die Beamten nahezu 10.000 Fahrzeuge und über 15.000 Personen auf allen Verkehrswegen des Bezirks.

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Zu den spektakulären Beschlagnahmungen zählte eine Menge von über 900 Kilogramm einer sogenannten „Kräuter-Wunderpaste“, die mit Sildenafil – einem kontrollierten pharmazeutischen Wirkstoff – versetzt war. Ein weiterer großer Erfolg war die Sicherstellung von fünf Millionen gefälschten Artikeln*, die damit dem illegalen Handel entzogen wurden.

Das Hauptzollamt Landshut ist an sieben Standorten vertreten: Landshut, Hallbergmoos, Passau, Pfarrkirchen, Plattling, Suben-Autobahn und Zwiesel. Zudem fördert die Behörde den Nachwuchs durch Ausbildungs- und duale Studienprogramme – aktuell befinden sich rund 90 Auszubildende im System.

Die Arbeit des Amtes im Jahr 2024 umfasste ein breites Spektrum: von der Steuererhebung über die Bekämpfung illegaler Beschäftigung bis hin zum Kampf gegen Produktpiraterie. Mit laufenden Ausbildungsinitiativen und einem weitreichenden Einsatzgebiet prägen die Aktivitäten der Behörde weiterhin sowohl die regionale Wirtschaft als auch die öffentliche Sicherheit.

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