14 April 2026, 06:35

Hillary Clinton wechselt zu Bluesky – und folgt damit Barack Obama

Liniendiagramm, das die Anzahl der sozialen Netzwerke in Schweden von 2016 bis 2017 zeigt.

Hillary Clinton wechselt zu Bluesky – und folgt damit Barack Obama

Hillary Clinton ist zu Bluesky gewechselt, der neuesten Social-Media-Plattform, die X Konkurrenz macht. Ihr Beitritt folgt auf den kürzlichen Schritt des früheren Präsidenten Barack Obama, der sich ebenfalls dem Netzwerk angeschlossen hat. Beide Persönlichkeiten sind nun auf der wachsenden Alternative vertreten, die bereits über 33 Millionen Nutzerinnen und Nutzer zählt.

Clinton bestätigte ihre Präsenz auf Bluesky über eine Instagram-Story und einen Beitrag auf X. In ihrer ersten Nachricht auf der Plattform bezog sie sich auf die anstehende Wahl zum Obersten Gerichtshof von Wisconsin. Das Rennen hat bundesweite Aufmerksamkeit erregt, da es weitreichende Folgen für Abtreibungsrechte, Wahlkreisneueinteilungen und andere zentrale juristische Auseinandersetzungen hat.

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Bluesky positioniert sich als transparente und nutzerorientierte Alternative in einem überfüllten Markt. Im Gegensatz zu X setzt die Plattform auf Offenheit und Dezentralisierung – ein Ansatz, der vor allem jene anspricht, die nach Alternativen suchen. Das rasante Wachstum von Bluesky fällt in eine Phase, in der Elon Musk, der Besitzer von X, laut Berichten Gelder an den republikanischen Kandidaten Brad Schimel in derselben Wahl in Wisconsin fließen lässt.

Beobachter weisen darauf hin, dass der Aufstieg von Bluesky die Social-Media-Landschaft weiter fragmentieren könnte. Zwar ist die Nutzerbasis noch kleiner als die von X, doch der Fokus auf Autonomie und Klarheit zieht zunehmend prominente Persönlichkeiten an. Clintons Wechsel unterstreicht die sich verändernden Dynamiken, bei denen neue Plattformen durch andere Werte an Bedeutung gewinnen.

Die Expansion der Plattform deutet auf einen Wandel im Social-Media-Umfeld hin. Mit über 33 Millionen Nutzerinnen und Nutzern und weiter wachsend etabliert sich Bluesky zunehmend als ernstzunehmender Konkurrent. Dass es der Plattform gelingt, einflussreiche Stimmen wie Clinton und Obama anzuziehen, könnte ein Zeichen für einen grundlegenden Wandel sein – weg von den bisherigen Mustern, wie öffentliche Persönlichkeiten im Netz kommunizieren.

Quelle