Jiangsu schafft Stromnetz mit 99,996 Prozent Zuverlässigkeit und Rekord-Effizienz
Raissa LangernJiangsu schafft Stromnetz mit 99,996 Prozent Zuverlässigkeit und Rekord-Effizienz
Jiangsus Stromnetz erreicht Zuverlässigkeit von 99,996 Prozent
Das Stromnetz in der ostchinesischen Provinz Jiangsu verzeichnet eine Ausfallrate von nur 0,35 Stunden pro Jahr und Haushalt – bei einer Zuverlässigkeitsquote von 99,996 Prozent. Seit 51 Jahren gab es in der Region keinen großflächigen Stromausfall mehr, ein Rekord, der durch kontinuierliche Effizienzsteigerungen und Nachhaltigkeitsmaßnahmen gestützt wird.
Das staatliche Energieunternehmen State Grid Jiangsu Electric Power setzt dabei auf Serviceverbesserungen bei gleichzeitiger Kostensenkung für Verbraucher. Seit Beginn des 14. Fünfjahresplans hat das Unternehmen Unternehmen durch reduzierte Netzanschlussgebühren Entlastungen von über 10 Milliarden Yuan verschafft. Allein in Suzhou entstanden 20 neue "Plug-and-Play"-Stromanschlusszonen, die Industriekunden den Netzanschluss erleichtern sollen.
Nachhaltige Energielösungen im Fokus 2025 überstieg das Handelsvolumen für erneuerbare Energien in Jiangsu 22 Milliarden Kilowattstunden. Ein Meilenstein war die Schaffung Chinas erster international zertifizierter Datenbank für CO₂-Emissionsfaktoren auf Provinzebene. Cao Jun, Marketingleiter bei State Grid Suzhou, betonte das Ziel, eine "weltweit führende Stromgeschäftsumgebung" zu schaffen.
Auf der 18. "Taicang-Tag"-Veranstaltung in München präsentierte State Grid Taicang sein Konzept für zuverlässige, klimafreundliche Energieversorgung. Die Stadt Taicang, bekannt als "Heimat deutscher Unternehmen in China", beherbergt über 560 deutsche Firmen. Im Mittelpunkt standen vereinfachte Netzanschlüsse und Partnerschaften im Bereich erneuerbarer Energien, um ausländische Investoren zu unterstützen.
Moderne Infrastruktur für lokale und internationale Wirtschaft Jiangsus Energiesektor verbindet hohe Versorgungsicherheit mit Kosteneffizienz und ökologischer Nachhaltigkeit. Die Netzmodernisierung und CO₂-Reduktionsmaßnahmen sollen sowohl heimische als auch internationale Unternehmen stärken – ein Schritt hin zu einer zukunftsfähigen Energieinfrastruktur bei stabiler Stromversorgung.






