Jugendliche legen Steine auf Gleise – S-Bahn-Verkehr bei Eichenau lahmgelegt
Raissa LangernJugendliche legen Steine auf Gleise – S-Bahn-Verkehr bei Eichenau lahmgelegt
Drei Jugendliche sorgen für schwere Behinderungen im S-Bahn-Verkehr bei Eichenau
Drei Jugendliche haben am Sonntagabend, dem 13. April, für erhebliche Störungen im S-Bahn-Verkehr in der Nähe des Bahnhofs Eichenau gesorgt. Einer von ihnen legte Gleisschotter auf die Strecke, woraufhin ein einfahrender Zug das Hindernis rammte. Die Behörden ermitteln nun wegen des Verdachts der gefährlichen Eingriffe in den Bahnverkehr.
Die Gruppe, bestehend aus 14- und 15-Jährigen, hielt sich in der Nähe des S-Bahnhofs Eichenau auf, als der 15-Jährige die Steine auf das Gleis legte. Als eine in Richtung Geltendorf fahrende S-Bahn in den Bahnhof einfuhr, prallte sie gegen die Trümmerteile. Verletzte gab es zwar nicht, doch der Vorfall führte zu sofortigen Verspätungen im Fahrplan.
Der verantwortliche Jugendliche flüchtete zunächst vom Tatort, kehrte jedoch kurz darauf zurück. Die Bundespolizei nahm alle drei Jugendlichen vorläufig in Gewahrsam, bevor sie sie an ihre Eltern oder Erziehungsberechtigte überstellte. Sie müssen nun verpflichtend an einer Sicherheitsbelehrung über die Gefahren von Bahnstörungen teilnehmen.
Züge werden oft angehalten, wenn Personen in der Nähe der Gleise gesichtet werden, was zu weitreichenden Behinderungen führt. Steine auf den Schienen bergen zusätzliche Risiken – von schweren Verletzungen über Sachschäden bis hin zu Entgleisungen. Die Polizei warnt erneut eindringlich vor den lebensbedrohlichen Gefahren, die vom Betreten oder Verweilen auf Bahnanlagen ausgehen.
Die Bundespolizei ermittelt weiterhin wegen des Verdachts der gefährlichen Eingriffe in den Bahnverkehr. Gegen die drei beteiligten Jugendlichen werden vorerst keine weiteren Konsequenzen verhängt, abgesehen von der Sicherheitsunterweisung. Der Fall zeigt jedoch die schwerwiegenden Folgen auf, die mit Manipulationen an der Bahninfrastruktur verbunden sind.






