Kindergartenkinder lernen spielerisch Bahnsicherheit bei der Bundespolizei
Frauke MansKindergartenkinder lernen spielerisch Bahnsicherheit bei der Bundespolizei
Zehn Vorschulkinder aus der Kita Haus der kleinen Hände in Oberwildenau haben kürzlich das Bundespolizeiinspektion Waidhaus besucht. Ziel des Ausflugs war es, den Kindern auf spielerische und anschauliche Weise wichtige Regeln zur Bahnsicherheit zu vermitteln.
Begleitet wurden die Kinder von ihrer Leiterin Iris Widmann und der Erzieherin Melanie Eiberweiser. Vor Ort empfingen sie herzlich der Polizeidirektor Stefan Bauer, Polizeihauptmeister Martin Zobler sowie Toni, das Maskottchen der Bundespolizei in Bärenform.
Der Besuch begann mit einer Vorstellung der polizeilichen Arbeit. Die Kinder durften ein Streifenfahrzeug erkunden und verschiedene Ausrüstungsgegenstände der Polizei genau unter die Lupe nehmen. Besonders im Fokus stand die Vermittlung von Sicherheitsregeln im Umgang mit Zügen – etwa, dass Gleise niemals als Spielort geeignet sind.
Ein zentrales Thema war die weiße Linie auf Bahnsteigen: Die Kinder lernten, diese niemals zu überschreiten, es sei denn, sie steigen in einen Zug ein oder aus. Die Beamten betonten, wie wichtig es ist, bereits im frühen Alter altersgerecht über Bahnsicherheit aufzuklären, um Unfälle zu vermeiden.
Zum Abschluss erhielt jedes Kind einen personalisierten Junior-Polizeiausweis mit dem eigenen Fingerabdruck. Die Inspektion, die für die Landkreise Neustadt an der Waldnaab und Tirschenreuth sowie die Stadt Weiden zuständig ist, verwies zudem auf ihre weiteren Aufgaben. Dazu gehören die Binnengrenzüberwachung und die Sicherheit der Bahnreisenden in der gesamten Region.
Die Kindergruppe verließ die Bundespolizei mit einem besseren Verständnis für Bahnsicherheit und die Aufgaben der Beamten. Die interaktive Veranstaltung festigte praktische Verhaltensregeln und blieb den kleinen Besuchern als unvergessliches Erlebnis in Erinnerung – nicht zuletzt dank des persönlichen Junior-Polizeiausweises als Andenken.






