10 June 2026, 22:27

Krach fordert fünfprozentige Vermögenssteuer für Topverdiener bis 2030

Krach schlägt 'Zukunftssolidaritätssteuer' vor

Krach fordert fünfprozentige Vermögenssteuer für Topverdiener bis 2030

Steffen Krach, Spitzenkandidat der SPD in Berlin, hat eine neue Vermögenssteuer für Spitzenverdiener vorgeschlagen. Der Plan sieht eine Abgabe von fünf Prozent auf Einkommen von Einzelpersonen über 300.000 Euro sowie von verheirateten Paaren mit einem gemeinsamen Einkommen von mehr als 500.000 Euro vor. Krach präsentierte die Maßnahme als Beitrag zur Bekämpfung der wachsenden Ungleichheit in Deutschland.

Die Steuer bezeichnete er als „Zukunfts-Solidaritätsabgabe“ und setzte eine Befristung bis 2030 fest. Die eingenommenen Mittel sollen ausschließlich in Bildungsprogramme und Familienförderung fließen. Krach begründete den Vorstoß damit, dass die Zahl der Superreichen in Deutschland in den letzten Jahren stark gestiegen sei.

Zudem zielt der Vorschlag darauf ab, Spielraum für breitere Steuerentlastungen zu schaffen. Krach hofft, damit die öffentliche Unterstützung für anstehende Sozialreformen zu stärken. Gleichzeitig kritisierte er Sparpläne, die seiner Meinung nach einkommensschwache Gruppen unverhältnismäßig belasten.

Er forderte die SPD auf, Kürzungen bei Alleinerziehenden, Rentnern, pflegenden Angehörigen, Auszubildenden und Studierenden zu verhindern. Diese Gruppen stünden bereits unter erheblichem finanziellen Druck, so Krach. Die Abgabe soll nur bis 2030 gelten, und die Einnahmen sollen direkt in Bildung und Familienleistungen investiert werden. Sein Plan strebt einen Ausgleich zwischen Haushaltsdisziplin und gezielter Unterstützung für die Bedürftigsten an.

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