10 June 2026, 10:31

Krisengipfel im Kanzleramt: Arbeitsmarktreformen vor der Sommerpause auf dem Prüfstand

Vor Spitzentreffen im Kanzleramt: Dehoga-Chef warnt vor Klassenkampf und fordert neues Arbeitszeitgesetz

Krisengipfel im Kanzleramt: Arbeitsmarktreformen vor der Sommerpause auf dem Prüfstand

Krisengipfel im Kanzleramt weckt Hoffnung auf Fortschritt bei zentralen Arbeitsmarktreformen

Führende Wirtschaftsvertreter, darunter der Chef des Dehoga-Gastgewerbeverbands, drängen die Politik vor der Sommerpause zum Handeln. Besonders das geplante Arbeitszeitgesetz steht für viele – darunter auch Schimke – ganz oben auf der Agenda.

Schimke betont die Dringlichkeit des Arbeitszeitgesetzes und hofft, dass der Gipfel ein klares Signal für die baldige Einführung einheitlicher wöchentlicher Arbeitszeiten setzt. Gleichzeitig warnt er, dass einige Vorschläge nach hinten losgehen könnten.

Laut Schimke würden betriebliche Pflichtrentensysteme Bürokratie und Kosten für Unternehmen erhöhen. Zudem kritisiert er Forderungen nach „Klassenkampf“ und plädiert stattdessen für Pragmatismus, um stabile Arbeitsplätze und eine stärkere Wirtschaft zu schaffen. Solche Maßnahmen, so seine Überzeugung, würden weder das Wachstum ankurbeln noch die Jobchancen verbessern.

Der Dehoga-Verband teilt diese Bedenken. Sein Präsident sieht ähnliche Risiken in anderen Vorhaben, die die Lohnkosten in die Höhe treiben sollen. Schimke erwartet von der Koalitionsspitze, dass sie die vereinbarten Reformen vorantreibt – doch die Zeit werde knapp.

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Die Politiker stehen unter Druck, vor der Sommerpause Ergebnisse bei den Arbeitsmarktreformen vorzulegen. Sowohl der Wirtschaftsverband als auch Schimke sind sich einig: Es braucht entschlossenes Handeln. Schlecht konzipierte Maßnahmen, so ihre Warnung, könnten die Wirtschaft belasten, ohne echte Vorteile zu bringen.

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