Landshut erhält 297.500 Euro für digitale Projekte gegen Fachkräftemangel
Gotthilf WellerLandshut erhält 297.500 Euro für digitale Projekte gegen Fachkräftemangel
Das bayerische Wirtschaftsministerium hat 297.500 Euro für neue Projekte in der Stadt Landshut und dem umliegenden Landkreis bewilligt. Die Förderung soll die regionale Wettbewerbsfähigkeit stärken und lokale Herausforderungen wie den Fachkräftemangel angehen. Stadt und Landkreis werden in den kommenden drei Jahren eng zusammenarbeiten, um die Vorhaben umzusetzen.
Seit fast einem Jahrzehnt erhält das Regionale Management Landshut Unterstützung vom bayerischen Wirtschaftsministerium. Diesmal liegt der Fokus auf digitalem Wachstum, Berufsorientierung und unternehmerischer Vernetzung. Geplant sind unter anderem die Entwicklung einer Matching-App, die jungen Menschen lokale Berufschancen aufzeigt, sowie Gründertreffen, um Unternehmen und potenzielle Mitarbeiter zusammenzubringen.
Das Ministerium fördert bayernweit rund 60 vergleichbare Regionalinitiativen. In Landshut deckt der Zuschuss in Höhe von 297.500 Euro 70 Prozent der Projektkosten ab. Ziel ist es, die regionale Identität zu stärken und sowohl Unternehmen als auch Arbeitskräfte anzuziehen. Die Zusammenarbeit von Stadt und Landkreis sorgt für einen einheitlichen Ansatz in der Wirtschaftsförderung.
Die Projekte laufen über drei Jahre und richten sich an junge Fachkräfte und lokale Betriebe. Durch den Ausbau digitaler Tools und direkte Vernetzung soll ein dynamischerer Arbeitsmarkt entstehen und Talente in der Region gehalten werden. Die Förderung ermöglicht Landshut, seine digitale Infrastruktur und Berufsberatungsangebote auszubauen. In den kommenden drei Jahren sollen die Initiativen das lokale Wirtschaftswachstum vorantreiben, indem sie Arbeitssuchende und Arbeitgeber besser vernetzen. Die Investition des Ministeriums ist Teil einer übergeordneten Strategie zur Stärkung der Regionalwirtschaft in ganz Bayern.






