Leapmotor erobert Europa: Rekord-Exporte und lokale Produktion in Spanien
Frauke MansLeapmotor erobert Europa: Rekord-Exporte und lokale Produktion in Spanien
Leapmotor baut globale Präsenz aus: Starke Exportzahlen und neue Produktionsstandorte in Europa
Der chinesische Elektroautohersteller Leapmotor hat seine internationale Expansion vorangetrieben – mit kräftigem Exportwachstum und neuen Fertigungsprojekten in Europa. Das Unternehmen meldete 2025 erstmals einen Jahresüberschuss und eröffnete zudem ein Innovationszentrum in München. Bis Anfang 2026 hatte Leapmotor bereits über 100.000 Fahrzeuge exportiert und zählt damit zu den drei führenden Anbietern reiner Elektroautos in Europa.
Der globale Vorstoß gewann 2025 deutlich an Fahrt: Leapmotor entwickelte sich zum größten Exporteur unter Chinas aufstrebenden E-Auto-Marken. Im Laufe des Jahres lieferte das Unternehmen 67.052 Fahrzeuge ins Ausland aus und erzielte so einen Nettogewinn von 540 Millionen Yuan (rund 78,4 Millionen US-Dollar).
Um die Position in Europa weiter zu stärken, startete Leapmotor in Spanien ein CKD-Projekt (Complete Knock Down). Damit sollen die Modelle B10 und B05 vor Ort produziert werden. Die Probemontage des B10 hat bereits begonnen, der erste Testwagen ist fertiggestellt. Die Serienproduktion soll im Oktober 2026 anlaufen. Der B05 wird voraussichtlich im Juni 2026 in die Pilotphase gehen und ab dem folgenden Jahr in Serie gefertigt.
Auch das Design spielt eine zentrale Rolle für die internationale Expansion. In München richtete das Unternehmen sein erstes Innovationszentrum außerhalb Chinas ein – neben den bestehenden Standorten in Hangzhou und Shanghai. Die deutsche Niederlassung wird künftig für Design-Updates zuständig sein und neue Modellkonzepte entwickeln. Durch die Verbindung globaler Designtrends mit der eigenen Markenhandschrift will Leapmotor sein Profil schärfen.
Mit mehr als 100.000 exportierten Fahrzeugen bis Februar 2026 hat Leapmotor seine Stellung auf dem europäischen E-Auto-Markt gefestigt. Das CKD-Projekt in Spanien und das Münchner Designzentrum unterstreichen das wachsende Engagement vor Ort.Profitabilität und der Ausbau der Produktion deuten darauf hin, dass das Unternehmen auf einem guten Weg ist, seine Präsenz in der Region weiter auszubauen.






