Marcel Goc wird in Landshuts Goldenes Sportbuch aufgenommen
Marcel Goc, ehemaliger Eishockeyprofi und aktueller Co-Trainer der Adler Mannheim, wurde am Mittwoch in Landshut geehrt. Im Rahmen einer Feier im Rathausprunksaal wurde sein Name offiziell in das Goldene Sportbuch der Stadt eingetragen. Die Veranstaltung würdigte seine herausragende Karriere und sein Engagement für den Sport.
Goc reiste nach Landshut, um seinen Sohn zu unterstützen, ein aufstrebendes Eishockey-Talent, das am Turnier des Bayerischen Löwen teilnahm. Vor Ort wurde er von Bürgermeister Alexander Putz empfangen und von der Zweiten Bürgermeisterin Dr. Thomas Haslinger, der Dritten Bürgermeisterin Jutta Widmann sowie dem stellvertretenden Sportreferenten Christian Häglsperger begrüßt. Die Vertreter der Stadt lobten seine Erfolge – sowohl als Spieler als auch als Mentor für junge Athleten.
Während seiner aktiven Zeit vertrat Goc Deutschland bei zahlreichen internationalen Wettbewerben, darunter die Olympischen Spiele 2006 in Turin und 2010 in Vancouver. 2018 führte er die Nationalmannschaft als Kapitän zur Silbermedaille. Seine Vereinskarriere umfasste fast 700 Spiele in der nordamerikanischen NHL, unter anderem für die San Jose Sharks, Nashville Predators und Pittsburgh Penguins, sowie rund 400 Partien in der deutschen DEL als Center.
Lokale Verantwortliche betonten die starke Eishockey-Tradition Landshuts und verwiesen auf das moderne Stadion sowie die erfolgreichen Nachwuchsprogramme des EV Landshut. Die Vereinslegende Alois Schloder gab Goc sogar eine persönliche Stadtführung. Haslinger und Widmann stellten zudem die Sportstätten der Region vor, darunter die Austragungsorte des Deutschland Cups, und hoben die gezielte Förderung junger Talente durch den Club hervor.
Die Aufnahme in Landshuts Goldenes Sportbuch unterstreicht die Anerkennung für Gocs Verdienste um den Eishockeysport. Stadtvertreter und die lokale Sportgemeinschaft feierten seine Laufbahn und präsentierten zugleich ihr eigenes Engagement für die Disziplin. Sein Besuch rückte zudem die Bedeutung der Region als Schmiede für den Eishockey-Nachwuchs in den Fokus.






