Mehr Geld für Innovation: Forschungsförderung für Unternehmen stark ausgebaut
Gotthilf WellerMehr Geld für Innovation: Forschungsförderung für Unternehmen stark ausgebaut
Deutsche Unternehmen erhalten besseren Zugang zu Forschungsförderung
Aktuelle Änderungen haben die Unterstützung für Forschung und Entwicklung (FuE) deutlich ausgeweitet – ein Vorteil für Unternehmen in ganz Deutschland. Die Neuerungen sollen Innovationen in verschiedenen Branchen anregen.
Seit März 2024 gibt es deutliche Verbesserungen bei der Forschungszulage: Die maximale jährliche Förderung für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) wurde von einer Million Euro auf 2,5 oder 3,5 Millionen Euro angehoben. Zudem stieg die Förderquote von 25 auf 35 Prozent. Unternehmen können die Zulage nun rückwirkend beantragen – und zwar innerhalb von vier Jahren nach Entstehung des Anspruchs.
Gefördert werden unter anderem Löhne für interne Forschung, Aufträge an externe Forschungseinrichtungen, Eigenleistungen sowie Investitionskosten. Auch Wirtschaftsgüter wie Laborausstattungen sind nun in die Projektförderung für FuE einbezogen. Antragsberechtigt sind alle Unternehmen, die in Deutschland der Einkommensteuer oder Körperschaftsteuer unterliegen.
Weitere Programme wie die ZIM-Förderung unterstützen die Entwicklung neuartiger oder deutlich verbesserter Produkte, Verfahren oder technischer Dienstleistungen. Das Programm „KMU-innovativ“ konzentriert sich auf industrielle Forschung und transformative Technologien für kleine und mittlere Betriebe. Horizon Europe bleibt mit Abstand das größte EU-Forschungs- und Innovationsförderprogramm. Die Hentschel Grant Consulting berät Unternehmen bei der Beantragung dieser Fördermittel.
Durch die ausgeweitete Forschungszulage und zusätzliche Fördermöglichkeiten ergeben sich für deutsche Unternehmen mehr Chancen, höhere finanzielle Unterstützung für ein breiteres Spektrum an Forschungsvorhaben zu erhalten. Die Änderungen dürften Innovationen und Entwicklung in der Wirtschaft weiter vorantreiben.






