Menowin Fröhlich holt sich 12 Jahre nach dem Skandal den DSDS-Titel
Gotthilf WellerMenowin Fröhlich holt sich 12 Jahre nach dem Skandal den DSDS-Titel
Menowin Fröhlich hat 2022 Deutschland sucht den Superstar gewonnen – 16 Jahre nach seiner umstrittenen Niederlage im Finale von 2010. Der 38-Jährige brach auf der Bühne in Tränen aus und umarmte Jury-Chef Dieter Bohlen nach dem lang ersehnten Sieg. Mit dem Titel sichert er sich einen Plattenvertrag sowie 100.000 Euro Preisgeld.
Fröhlich wurde 2010 als klarer Favorit im DSDS-Finale bekannt, doch seine Karriere geriet durch Drogenskandale und eine Haftstrafe ins Stocken – der Titel ging damals an Mehrzad Marashi. Später gab er zu, dass sein damaliges Verhalten ihm die Chance auf den Sieg kostete und er ohne seine Fehler gewonnen hätte.
In diesem Jahr überzeugten auch andere starke Kandidaten. Der 19-jährige Tyrell Hagedorn aus Oranienburg gewann die Zuschauer mit jugendlichem Charme und sanfter Stimme, während er gleichzeitig seine Abschlussprüfungen meisterte. Constance Dizendorf, ebenfalls 19 und aus Böblingen, entwickelte sich im Laufe der Staffel weiter und begeisterte mit Billie-Eilish-inspirierten Auftritten.
Trotz früherer Kontroversen wies RTL jede Inszenierung oder Regelverstöße bei Fröhlichs Teilnahme zurück. Dieter Bohlen hatte ihn bei den Castings als „echte Granate“ bezeichnet und sein Potenzial vorausgesagt. Nun, mit dem neunten Kind unterwegs, betont Fröhlich, er habe innere Ruhe gefunden und wolle beweisen, dass ein Neuanfang möglich ist.
Sein Sieg markiert ein spektakuläres Comeback nach Jahren der Rückschläge. Der Gewinn bringt ihm einen Plattenvertrag und ein Preisgeld – seine emotionale Reaktion spiegelte die Bedeutung seines Weges wider. Die Produzenten der Show versichern, dass seine Teilnahme regelkonform verlief und damit frühere Streitigkeiten beigelegt sind.






