28 April 2026, 00:39

Münchens Christkindlmarkt fällt 2021 erneut der Pandemie zum Opfer

Ein geschäftiger Weihnachtsmarkt in Berlin, Deutschland mit Menschen um dekorierte Stände, festliche Lichter und Gebäude im Hintergrund unter einem dunklen Himmel.

Münchens Christkindlmarkt fällt 2021 erneut der Pandemie zum Opfer

Münchens berühmter Christkindlmarkt fällt zum zweiten Mal in Folge aus

Die Absage erfolgt vor dem Hintergrund steigender COVID-19-Krankenhauseinweisungen in ganz Deutschland. Oberbürgermeister Dieter Reiter kündigte die Maßnahme an und bezeichnete sie trotz der langen Tradition des Marktes als notwendig.

Der Münchner Christkindlmarkt, einer der ältesten Deutschlands, blickt auf eine Geschichte bis ins 14. Jahrhundert zurück. Bekannt für seine Holzbuden, handbemalten Kleinigkeiten und traditionelle Speisen, zieht er jährlich Besucher aus aller Welt an. Die diesjährige Veranstaltung sollte vom 22. November 2021 bis zum 9. Januar 2022 stattfinden.

Aktuell gelten in Deutschland die 2G- und 3G-Regelungen für den Zutritt in vielen Bereichen. Die 2G-Regel erlaubt nur Geimpften und Genesenen den Zugang, während 3G auch Getestete einschließt. Reiter argumentierte, dass die Durchführung des Marktes unter 2G-Bedingungen angesichts der sich verschärfenden Pandemie das falsche Signal senden würde.

Weihnachtsmärkte sind für die lokale Wirtschaft von großer Bedeutung und generieren beträchtliche Einnahmen. Deutschland beherbergt über 2.000 solcher Märkte, wobei der Nürnberger zu den bekanntesten zählt. Die Absage in München folgt ähnlichen Schließungen in anderen Städten, da die Infektionszahlen steigen.

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Mit der Streichung entfällt eine zentrale saisonale Attraktion für München. Lokale Händler müssen nun auf wichtige Weihnachtsumsätze verzichten. Die Behörden betonten, dass der Schutz der öffentlichen Gesundheit Vorrang vor der Tradition habe.

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