Münchner Zoll deckt bei Großrazzia illegale Beschäftigung im Baugewerbe auf
Arnd JunckenMünchner Zoll deckt bei Großrazzia illegale Beschäftigung im Baugewerbe auf
Zollbeamte in München führen Großrazzia gegen Schwarzarbeit im Baugewerbe durch
Am Montag, dem 16. Juni 2025, haben Zollfahnder in München eine großangelegte Kontrollaktion zur Bekämpfung nicht angemeldeter Beschäftigung in der Baubranche durchgeführt. Rund 70 Beamte der Finanzkontrolle Schwarzarbeit (FKS) überprüften Betriebe und befragten etwa 140 Beschäftigte zu ihren Arbeitsbedingungen.
Die FKS, eine Abteilung des Hauptzollamts München, konzentrierte sich dabei auf die Überprüfung der Sozialversicherungspflicht, von Leistungsansprüchen sowie auf die Einhaltung des Mindestlohngesetzes. Bei den Kontrollen wurden mehrere verwaltungsrechtliche und strafrechtliche Verfahren eingeleitet.
Etwa 30 Fälle wurden für vertiefte Ermittlungen markiert. Die Aktion folgt dem risikoorientierten Ansatz der FKS, bei dem gezielte Kontrollen illegale Beschäftigungspraktiken aufdecken sollen.
Für Interessierte an einer Karriere beim Zoll findet am 27. September 2025 in der Landsberger Straße ein Tag der offenen Tür statt. Fragen zur Veranstaltung können an [email protected] gerichtet werden. Allgemeine Anfragen zur Arbeit der FKS beantwortet Thomas Meister unter der Telefonnummer 49 89 975 90717 oder per E-Mail an [email protected].
Die Kontrollen führten zu rechtlichen Schritten gegen mehrere Arbeitgeber. Die Ermittlungen in den 30 identifizierten Fällen werden fortgesetzt. Das Zollamt bleibt aktiv in der Durchsetzung von Arbeitsgesetzen und der Bekämpfung von Schwarzarbeit.






