22 May 2026, 22:43

Nürnberger Gericht verurteilt Chefin wegen 59.000 Euro Sozialbetrugs

HZA-N: 360 Tagessaetzes: Nuernberger Zoll untersucht illegalen Arbeitsplatz über das Telefon

Nürnberger Gericht verurteilt Chefin wegen 59.000 Euro Sozialbetrugs

Ein Nürnberger Amtsgericht hat ein rechtskräftiges Urteil gegen die Inhaberin eines Telekommunikationsdienstleisters aus Mittelfranken gefällt. Die Frau wurde zu einer Geldstrafe von 18.000 Euro verurteilt, nachdem sie schuldig gesprochen wurde, Sozialversicherungsträger um rund 59.000 Euro an nicht abgeführten Beiträgen betrogen zu haben. Der Fall betrifft jahrelange Lohnmanipulationen und nicht gemeldete Beschäftigungsverhältnisse.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Angeklagte, die zugleich Geschäftsführerin eines zweiten Unternehmens war, betrieb über fünf Jahre hinweg ein Lohnaufteilungssystem. Sie beschäftigte mehrere Arbeitnehmer, meldete diese jedoch nicht ordnungsgemäß bei den Sozialversicherungen an. Stattdessen behielt sie Löhne ein und veruntreute sie, was zu 193 einzelnen Fällen von Lohnvorenthaltung und Untreue führte.

Um den Betrug zu vertuschen, behauptete sie fälschlicherweise, einige Mitarbeiter würden nebenbei Minijobs in anderen Betrieben ausüben. Das Gericht verhängte eine Strafe von 360 Tagessätzen à 50 Euro. Das Urteil ist nun rechtskräftig und schließt den Fall nach langen Ermittlungen ab.

Die Verurteilung bestätigt das Ausmaß des Betrugs, durch den den Sozialversicherungsträgern fast 60.000 Euro entgangen sind. Die Unternehmenschefin muss die Geldstrafe in voller Höhe von 18.000 Euro zahlen. Weitere Rechtsmittel sind nicht mehr möglich, da die Entscheidung des Gerichts endgültig ist.

Quelle