Oktoberfest 2024: München plant mehr Sicherheit nach gemischter Bilanz 2023
Arnd Juncken4.2 Millionen Menschen besuchen das Cannstatter Volksfest - Oktoberfest 2024: München plant mehr Sicherheit nach gemischter Bilanz 2023
München bereitet sich auf das 186. Oktoberfest vor, das vom 17. September bis zum 3. Oktober 2024 stattfinden soll. Das größte Volksfest der Welt lockte im vergangenen Jahr rund 4,2 Millionen Besucher an – etwas weniger als 2022. Während die Planungen für die diesjährige Feier laufen, blicken Veranstalter und Polizei auf die Herausforderungen und Erfolge des Oktoberfests 2023 zurück.
Im Vergleich zu 2022, als 4,6 Millionen Gäste kamen, verzeichnete das Fest 2023 einen Rückgang der Besucherzahlen. Andreas Kroll, Geschäftsführer der Münchner Veranstaltergesellschaft, führte das vor allem auf das schlechte Wetter zurück. Dennoch zeigten sich Wirte und Schausteller zufrieden: Sie erreichten ihre finanziellen Ziele aus dem Vorjahr.
Die Kriminalität auf dem Festgelände stieg 2023 um 20 Prozent an. Zwar gingen Diebstähle und Sachbeschädigungen zurück, doch Angriffe auf Polizisten nahmen zu. Zudem kam es zu Überfüllungen, weshalb die Polizei an einem Feiertag zeitweise die Eingänge schließen musste. Die Wiesn-Helpline bearbeitete 250 Fälle, davon betraf jeder fünfte schwere Vorfälle wie sexuelle Gewalt oder K.-o.-Tropfen.
Trotz der gemischten Bilanz bleibt das Oktoberfest ein Magnet für Millionen Besucher. Vor der Ausgabe 2024 prüfen die Behörden nun Sicherheitsvorkehrungen und Besuchermanagement.
Das Oktoberfest 2023 brachte ambivalente Ergebnisse: weniger Gäste, aber stabile Umsätze für die Händler. Die Kriminalstatistik zeigte sowohl Fortschritte als auch Sorgen, insbesondere bei der öffentlichen Sicherheit. Während München sich auf das diesjährige Fest vorbereitet, steht für die Veranstalter im Fokus, Tradition mit strengerer Sicherheit und besserer Besuchersteuerung in Einklang zu bringen.






