05 June 2026, 11:24

Ölpreise steigen nach überraschendem Rückgang der US-Rohölbestände

Ölpreise steigen aufgrund sinkender Bestände

Ölpreise steigen nach überraschendem Rückgang der US-Rohölbestände

Die Ölpreise sind deutlich gestiegen, nachdem die US-Rohölbestände stärker als erwartet gesunken sind. Der Rückgang der Vorräte trieb sowohl die Preise für Brent- als auch für West Texas Intermediate (WTI)-Öl nach oben. Marktanalysen zeigen, dass die Nachfrage trotz jüngster wirtschaftlicher Bedenken robust bleibt.

In der Woche bis zum 18. April verringerten sich die US-Rohölreserven um 4,565 Millionen Barrel. Dieser Rückgang kam überraschend und gleicht einen Teil des Anstiegs von 19 Millionen Barrel aus, der seit Jahresbeginn zu verzeichnen war. Auch die Bestände in Cushing, Oklahoma – einem zentralen Lagerstandort – gingen um 354.000 Barrel zurück.

Gleichzeitig schrumpften die Benzinvorräte im selben Zeitraum um 2,180 Millionen Barrel. Die Bestände an Mitteldestillaten, zu denen Diesel und Heizöl zählen, nahmen um 1,640 Millionen Barrel ab. Die strategische Ölreserve (SPR) verzeichnete hingegen einen leichten Anstieg von 500.000 Barrel und erreicht damit ein Gesamtvolumen von 397,5 Millionen Barrel.

Der Preis für Brent-Rohöl kletterte um 1,00 Dollar auf 67,26 Dollar – ein Plus von 1,51 Prozent. WTI-Rohöl zog nach und stieg um 1,12 Dollar auf 64,20 Dollar, was einem Anstieg von 1,48 Prozent entspricht. Analysten führen die Kursgewinne auf die knapperen Bestände und die stabile Nachfrage zurück.

Die aktuellen Zahlen zeigen eine deutliche Veränderung bei den US-Ölreserven: Sowohl Rohöl- als auch Benzin- und Mitteldestillatbestände sind gesunken. Die höheren Preise spiegeln diese Verknappung wider, wobei der leichte Anstieg der strategischen Reserve eine gewisse Pufferwirkung bietet. Nun wird die Marktentwicklung davon abhängen, ob die Nachfrage in den kommenden Wochen weiterhin stark bleibt.

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