Opernstar Camilla Kerslake erleidet schwere Gesichtsverbrennungen nach Laserbehandlung
Arnd JunckenOpernstar Camilla Kerslake erleidet schwere Gesichtsverbrennungen nach Laserbehandlung
Die Opernsängerin Camilla Kerslake erlitt schwere Gesichtsverbrennungen, nachdem eine Laserbehandlung schiefgegangen war. Die Behandlung, die eigentlich ihre Haut verbessern sollte, ließ ihr Gesicht bluten und verursachte starke Schmerzen. Trotz des schmerzhaften Erlebnisses nahm sie nur wenige Stunden später an einer prominent besetzten Veranstaltung teil.
Kerslake, bekannt für ihre Auftritte im Londoner West End, unterzog sich einer CO₂-Lasertherapie, um Hauterschlaffung und Rosazea zu behandeln – Probleme, die nach der Geburt ihres zweiten Sohnes Hunter aufgetreten waren. Bei dieser Methode wird die oberste Hautschicht abgetragen, um das Wachstum neuer Hautzellen anzuregen. Doch die Sitzung führte zu Blutungen und Verbrennungen im Gesicht; die Schmerzen beschrieb sie als vergleichbar mit einer Geburt ohne Schmerzmittel.
Noch 24 Stunden später war ihr Gesicht immer noch rot und blutig. Dennoch zeigte sie sich bei der Eröffnungsfeier von Tigermilk Spitalfields – in einem Seiden-Oberteil mit Halteralschnitt und Jeans. Innerhalb weniger Tage normalisierte sich ihr Hautbild wieder.
Kerslake und ihr Mann, der ehemalige englische Rugby-Nationalkapitän Chris Robshaw, hatten für Hunter eine Hausgeburt geplant. Die anschließenden Hautprobleme veranlassten sie dazu, sich für die Laserbehandlung zu entscheiden. Die unmittelbaren Folgen der Behandlung waren zwar schwerwiegend, doch Kerslakes Haut heilte schnell ab. Kurze Zeit nach dem Vorfall nahm sie ihre öffentlichen Auftritte wieder auf. Ihr Fall zeigt sowohl die Risiken als auch das rasche Regenerationspotenzial von CO₂-Laserbehandlungen auf.






