30 April 2026, 16:57

Osnabrücker Karneval bricht mit Tradition: Zwei Prinzen führen erstmals gemeinsam an

Ein Blatt mit einer Zeichnung eines Mannes und einer Frau in traditioneller Kleidung vor einem festlichen Karneval, betitelt mit "le carnaval d'un merle blanc."

Osnabrücker Karneval bricht mit Tradition: Zwei Prinzen führen erstmals gemeinsam an

Zum ersten Mal in ihrer Geschichte bricht die Wahl des Komitees mit der Tradition. Noch nie zuvor haben zwei Prinzen gemeinsam die Feierlichkeiten angeführt. Einer von ihnen, Prinz Yut I., wurde in Thailand geboren und ist damit die erste königliche Figur im Osnabrücker Karneval, die keinen deutschen Pass besitzt.

Oberbürgermeisterin Katharina Pötter begrüßte die Entscheidung und bezeichnete das Duo als "ein Symbol der Freude und Freiheit". Sie betonte ihre Rolle darin, die Menschen zu ermutigen, zu sich selbst zu stehen. Der Leitspruch der Prinzen "Kreuz und queer – bunt, das sind wir" unterstreicht ihr Engagement, während der Feiern ein breites Spektrum an Identitäten zu repräsentieren.

Die Entscheidung sorgt nicht nur wegen ihrer Neuheit für Aufmerksamkeit, sondern auch wegen ihrer Botschaft. Die Karnevalsveranstalter hoffen, dass das Duo in diesem Jahr für eine offeneren und toleranteren Stimmung bei den Festlichkeiten sorgen wird.

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Die beiden Prinzen werden den Osnabrücker Karneval nun unter dem Zeichen der Vielfalt anführen. Ihre Ernennung markiert einen Wandel der Tradition, der kulturelle Diversität mit den bewährten Bräuchen verbindet. Die Feiern in der Stadt stehen damit im Zeichen von Einheit und Selbstausdruck.

Quelle