Parkgebühren im Flair-Einkaufszentrum entfachen Streit zwischen Politik und Kunden
Gotthilf WellerParkgebühren im Flair-Einkaufszentrum entfachen Streit zwischen Politik und Kunden
Parkgebühren im Einkaufszentrum Flair sorgen für Ärger bei Besuchern und politische Debatten
Die Parkgebühren im Einkaufszentrum Flair haben bei Kunden Unmut ausgelöst und sind nun auch in den Fokus der Politik gerückt. Einige Besucher meiden das Zentrum mittlerweile, da bereits für weniger als eine Stunde drei Euro fällig werden. Unterdessen fordert die AfD-Fraktion eine Prüfung, ob ermäßigte oder sogar kostenlose Parkmöglichkeiten in der Tiefgarage eingeführt werden könnten.
Die Tiefgarage unter dem Flair wird nicht vom Einkaufszentrum selbst, sondern vom Unternehmen Contipark betrieben. Dieses bietet bereits die "Pcard Shopping" an, mit der Privatkunden bis zu 50 Prozent Rabatt auf die Parkgebühren erhalten. Die Karte gilt in vielen Contipark-Garagen, darunter auch in der des Flair.
Die AfD hat offiziell beantragt, dass Oberbürgermeister Dr. Thomas Jung prüft, ob ein Wechsel zu kostenlosem oder ermäßigtem Parken möglich wäre. Als Vorbild wird in der Anfrage das Hornschuch Center in Fürth genannt, wo ein QR-Code-System reduzierte oder kostenfreie Parkplätze ermöglicht. Ob dies jedoch zu mehr Kunden oder höheren Umsätzen führt, ist nicht öffentlich belegt.
Die Kritik der Anwohner an der aktuellen Preispolitik wird immer lauter. Viele bemängeln, dass die hohen Gebühren Besucher abschrecken, andere verzichten mittlerweile ganz auf Einkäufe im Flair. Nun muss die Stadtverwaltung klären, ob ein ähnliches System wie im Hornschuch Center auch in Flair umsetzbar wäre.
Die Anfrage soll zeigen, ob ein neues Parkmodell die Kostenbedenken der Kunden lindern könnte. Bis dahin bleibt Besuchern nur die bestehende "Pcard Shopping" für Rabatte. Ob es Änderungen gibt, hängt von den Erkenntnissen der Stadt und der Kooperationsbereitschaft von Contipark ab.






